vor 14 Std.
Post‑Quantum‑Bitcoin‑Wallets kommen auf den Markt, Experten streiten über Sicherheitsnutzen und angstgetriebene Kosten
Anbieter vermarkten bereits Post‑Quantum‑Bitcoin‑Wallets, obwohl es noch keine großskaligen Quantencomputer gibt, die Bitcoins Kryptografie brechen können. Einige Sicherheitsexperten bezeichnen diese Produkte als eine Art Angststeuer, während Wallet‑Hersteller sie als langfristige Absicherung und Schutz gegen „harvest‑now‑decrypt‑later“-Angriffe darstellen. Da Bitcoin weiterhin unter seinem Hoch aus October 2025 liegt, verschärft die Debatte zwischen Protokoll‑Upgrades und Wallet‑Abwehrmaßnahmen die breiteren Bedenken rund um Quantenrisiken und die institutionelle Adoption.
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vor 14 Std.
vor 2T
Blockchain-TPS: Warum Laborwerte die Skalierung dezentraler Netze und die Grenzen von ZK-basierten Systemen verzerren
Kennzahlen zu Blockchain-Transaktionen pro Sekunde werden häufig als Beleg für Skalierbarkeit präsentiert, spiegeln nach Ansicht von Carter Feldman jedoch selten wider, wie dezentralisierte Netzwerke unter realen Bedingungen arbeiten. Steigt das Transaktionsvolumen, müssen einzelne Nodes mehr verifizieren und mehr Daten übertragen, wodurch der praktische Durchsatz deutlich unter Testwerten bleibt. Diese Belastung erzwingt Skalierungskompromisse, sofern das Design nicht stärker auf nachweisbasierte Ansätze wie Zero-Knowledge-Technologie umgestellt wird.
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ZK
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vor 2T
1-30
Dezentrale GPU-Netzwerke positionieren sich als kostengünstige Ergänzung für KI-Inferenzlasten
Die Schulung von Frontier-Modellen bleibt in eng gekoppelten Hyperscale-Rechenzentren konzentriert, während dezentrale GPU-Netzwerke zunehmend Inferenz- und Routineaufgaben als günstigere Option adressieren. Führungskräfte von Theta Network, Ovia Systems, Fluence und Salad Technologies betonen, dass Verbraucher- und Gaming-GPUs offene Modelle, Datenverarbeitung und geografisch verteilte Aufgaben bewältigen können, sofern keine strikte Synchronisation nötig ist, wie sie erläutern. Die Netzwerke ergänzen damit den bestehenden KI-Stack, ohne zentrale Trainingscluster zu ersetzen.
1-30
1-28
EU-DAC8/CARF verpflichtet Krypto-Börsen und Verwahrer ab 2026 zur Datenerhebung, DeFi bleibt ausgenommen
Die EU-Richtlinie DAC8 auf Basis des OECD-CARF verpflichtet Krypto-Börsen und Verwahrer ab 2026 zur Erfassung standardisierter Nutzerdaten, während DeFi außerhalb des Anwendungsbereichs bleibt. Der Intermediär-First-Ansatz sei bewusst gewählt und könne sich mit der Weiterentwicklung der AML-Standards ändern, so Taxbit-Manager Colby Mangels, ehemals OECD-Berater. Ein FATF-Bericht vom June 2025 zeigt, dass Aufseher weiterhin Schwierigkeiten haben, Verantwortlichkeit in DeFi zuzuordnen.
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1-28
1-21
Yaya Fanusie sieht Datenschutztechnologie und Aufsicht in Pattsituation bei öffentlichen Blockchains und CBDCs
Während Banken und Zahlungsdienstleister verstärkt mit öffentlichen Blockchains experimentieren und Regierungen digitale Zentralbankwährungen prüfen, warnt Aleo-Policy-Chef Yaya Fanusie, dass finanzielle Privatsphäre zu einer zentralen Strukturfrage wird. Er betont, dass Zero-Knowledge-Werkzeuge die Transparenz öffentlicher Register mit der Vertraulichkeit des traditionellen Finanzsystems in Einklang bringen könnten. Der Einsatz stockt jedoch, da Aufseher reale Anwendungserfahrungen verlangen, während die Branche ihrerseits auf klare regulatorische Leitplanken wartet, so Fanusie.
1-21
12-19
Aptos und Solana testen quantenresistente Signaturen, Bitcoin-Community gespalten über 20%-Risiko bis 2030
Aptos hat in der vergangenen Woche optional aktivierbare Post‑Quantum‑Signaturen vorgeschlagen, während Solana ein quantenresistentes Testnet betrieb. Teile der Bitcoin‑Community drängen zugleich auf schnelleres Arbeiten an Quantensicherheit. Mehrere große Netzwerke behandeln das Quantenrisiko als langfristige Ingenieursaufgabe, während Bitcoin über Prominenz und Dringlichkeit der Umsetzung debattiert.
Ausgewählt
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12-19
12-17
Ex-SEC-Jurist erläutert, wie Tokenisierung realer Vermögenswerte Wertpapierregeln einhalten kann
Der frühere SEC-Jurist Ashley Ebersole sieht weniger technische Hürden als vielmehr die bisherige Haltung der Aufsichtsbehörden als Hauptbremsklotz für rechtssichere Tokenisierung realer Vermögenswerte, weist aber darauf hin, dass sich die Linie der US-Börsenaufsicht inzwischen zu ändern beginnt. Er skizzierte Modelle, bei denen tokenisierte Aktien über regulierte Intermediäre ausgegeben werden und vollständige Aktionärsrechte vermitteln, warnte jedoch, dass unterschiedliche Rechtsrahmen weltweit und die Ausgestaltung von Renditestrukturen grenzüberschreitende und ertragsorientierte RWA-Produkte weiterhin einschränken.
RWA
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12-17