Japanische Regierung erwägt Anpassung der BOJ-Formulierung in der Jahresagenda
Die japanische Zentralregierung könnte den Verweis auf die Geldpolitik in ihrer jährlichen wirtschafts- und finanzpolitischen Agenda anpassen, um nicht den Eindruck zu erwecken, sie setze die Notenbank unter Druck, berichtete die Asahi-Zeitung. In einem Entwurf hieß es zunächst, die „angemessene Durchführung“ der Geldpolitik sei „sehr wichtig“, was teils als Signal verstanden wurde, die Bank of Japan von weiteren Zinserhöhungen abzuhalten. Die jüngste Fassung ergänzt einen Inflationsbezug und fordert eine Geldpolitik, die zu stabilen Preissteigerungen beiträgt. Der Yen notierte am Mittwochmorgen in Tokio bei etwa ¥162.30 je Dollar und damit nahe seinem 40-Jahres-Tief.