EZB-Direktoriumsmitglied Cipollone: Digitaler Euro soll Abhängigkeit von ausländischen Anbietern verringern; Ziel Mitte 2029
Am 26. Januar 2026 teilte die EZB mit, dass Direktoriumsmitglied Piero Cipollone in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung einen bargeldähnlichen digitalen Euro propagierte, der Zahlungen vereinfachen und Händlergebühren senken soll. Er argumentierte, die Lösung solle auf europäischer Infrastruktur laufen, um die Abhängigkeit von ausländischen Anbietern zu verringern. Im September nannte er einen Start Mitte 2029 als realistischen Zeitrahmen.