EU-Parlament friert US-Handelsabkommen wegen Grönland-Vorstoß und Drohung mit 10%–25% Zöllen ein
Am Mittwoch setzte das Europäische Parlament die Zustimmung zu dem im Juli vergangenen Jahres vereinbarten transatlantischen Handelsabkommen aus und begründete den Schritt mit Donald Trumps Grönland-Vorstoß sowie der Drohung mit 10%–25% Zöllen auf EU‑Waren. Nach der Aussetzung erklärte Trump, er werde die für den 1. Februar geplanten Zölle nicht verhängen, solange die Gespräche über Grönland laufen. Bernd Lange, Vorsitzender des EP-Handelsausschusses, stellte den möglichen Einsatz des Anti‑Coercion Instrument (ACI) in Aussicht.