Polymarket sieht sich Insiderhandelsvorwürfen und wachsenden Sorgen über „Informationswäsche“ bei geopolitischen Wetten ausgesetzt

Polymarket steht wegen großer Wetten auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und Irans obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei unter Beobachtung, die Kritiker zufolge die Grenze zwischen Prognosehandel und Marktmanipulation verwischen könnten. Ein Wallet soll eine Position von 30.000 US-Dollar auf Maduros Absetzung in mehr als 400.000 US-Dollar verwandelt haben, während andere Geschäfte auf einen US-Angriff auf Iran und einen möglichen Machtverlust Khameneis setzten. Diese Aktivitäten haben eine Debatte über „Informationswäsche“ ausgelöst und zu einem US-Gesetzentwurf geführt, der Beamten den Handel auf Prognosemärkten mit nicht öffentlichen Informationen untersagen soll.