SEC und CFTC schließen am 11. März 2026 MOU zur Aufteilung der Kryptoaufsicht und Einstufung zentraler Digitalassets
Am 11. März 2026 haben die US-Börsenaufsicht SEC und die Derivateaufsicht CFTC ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das die Aufsicht über Digitalassets neu ordnet und langjährige Kompetenzkonflikte beenden soll. Dem neuen Rahmen zufolge unterstehen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und andere „funktionale Infrastruktur-Token“ als Commodities der CFTC, während ICOs und bestimmte Governance-Token in der Zuständigkeit der SEC bleiben, wobei Stablecoins im Rahmen des GENIUS Act behandelt werden und der Clarity Act im Kongress vorankommt. Das Abkommen führt gemeinsame Ermittlungen, Datenaustausch und abgestimmte Regeln ein und signalisiert damit das absehbare Ende der weitgehend unregulierten „Wilder Westen“-Phase der Kryptomärkte.