Vitalik Buterin skizziert neue DAO-Strukturen für Onchain-Streitbeilegung, Oracles und Governance

Am Montag erklärte Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin, dass die meisten bestehenden DAOs faktisch nur als durch Token-Abstimmungen gesteuerte Schatztruhen funktionieren und für kritische Infrastrukturen wie Oracles und Onchain-Streitbeilegung neu gestaltet werden müssten. Er schlug unterschiedliche DAO-Modelle für „konvexe“ und „konkave“ Governance‑Probleme vor, betonte den Einsatz von Datenschutzwerkzeugen wie Zero‑Knowledge‑Proofs und warnte, dass DAOs zwar KI nutzen, sich aber nicht von ihr steuern lassen sollten. Zudem forderte er Teams, die neue Oracles oder Governance‑Layer entwickeln, dazu auf, DAO‑Design und Kommunikation als zentralen Bestandteil ihrer Arbeit zu behandeln, vor dem Hintergrund einer DAO‑Token‑Marktkapitalisierung von mindestens $17.5 Milliarden, wie CoinMarketCap ausweist.