Warum Wrench-Angriffe zu einer zentralen Form gewaltsamer Krypto-Kriminalität geworden sind

Im Januar 2025 ließen die französischen Behörden den Ledger-Mitgründer David Balland frei, nachdem Entführer Medienberichten zufolge ein hohes Lösegeld in Kryptowährungen gefordert hatten, was verdeutlicht, wie digitale Vermögenswerte reale Erpressungsdelikte anheizen können. Wrench-Angriffe, bei denen Kriminelle mit Drohungen oder Gewalt erzwingen, dass Opfer Wallets entsperren oder Transaktionen freigeben, scheinen parallel zur wachsenden Marktkapitalisierung und sichtbaren On-Chain-Vermögen zuzunehmen. Besonders exponiert gelten öffentlich auftretende Gründer, Influencer sowie OTC- und P2P-Händler in Regionen wie Westeuropa und Teilen des Asien-Pazifik-Raums, wie aus aktueller Analyse hervorgeht. Experten raten dazu, die eigene Sichtbarkeit zu reduzieren, sofort verfügbare Guthaben zu begrenzen und Datenlecks sowie Support-Imitation als Teil desselben Bedrohungsumfelds zu betrachten.