Aave startet Hilfsfonds "DeFi United" zur Wiederherstellung der rsETH-Deckung nach Angriff auf Kelp-Schwachstelle

Aave bündelt Kräfte mit dem DeFi-Ökosystem und bringt unter dem Namen "DeFi United" eine koordinierte Initiative auf den Weg. Ziel ist es, betroffene Nutzer nach Verlusten wieder zu stabilisieren. Auslöser war der Seaweed-Bridge-Vorfall vom 18. April, der zu einer unzureichenden Deckung des Liquid-Staking-Tokens rsETH führte und damit Kapital in mehreren Kreditmärkten gefährdete. Aave teilte am 23. April auf X mit, es gebe "mehrere starke indikative Zusagen" für die Beteiligung an den Wiederherstellungsmaßnahmen. Als erster öffentlich genannter Teilnehmer wurde Lido Finance genannt. Die Mitteilung erfolgte, nachdem Lido-Beitragende einen Governance-Vorschlag eingebracht hatten, bis zu 2.500 Lido-staked ETH (stETH) im Wert von rund 5,7 Mio. US-Dollar in einen separaten Hilfsfonds zu übertragen. Die Mittel sollen "ausschließlich zur Reduzierung des rsETH-Defizits" eingesetzt werden. Laut Lidos Antrag liegt die gesamte Deckungslücke bei über 100.000 ETH. Aave und Lido verweisen darauf, dass weitere Dienstleister bereits indikative Zusagen gemacht hätten. Lido warnt zugleich, dass Einzahler im EarnETH-Vault ohne umfassende Schutzmechanismen Verluste von bis zu etwa 9.000 ETH erleiden könnten. Aave erklärte zudem, die rsETH-Reserve pausiert zu haben. Das betrifft Ethereum Core, Arbitrum, Base, Mantle und Linea und soll die Erholung unterstützen. Weitere Zusagen würden nach Abschluss bekanntgegeben. Der Artikel wurde mithilfe eines KI-Workflows unterstützt. Alle Beiträge werden manuell kuratiert, redigiert und auf Fakten geprüft.