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2026-07-12
vor 31 Min.
Bitcoin Policy Institute stellt sich gegen New Yorker Klage zu "herrenlosen" Bitcoin-Beständen
In New York läuft eine Klage, die es in sich hat: Ein Kläger unter dem Pseudonym "Noah Doe" will sich zusammen mit zwei Unternehmen aus Wyoming Eigentumsrechte an 39.069 seit langem inaktiven Bitcoin-Adressen zusprechen lassen. Das Bitcoin Policy Institute (BPI), ein überparteilicher Thinktank für Bitcoin-Politik, versucht nun, in das Verfahren vor dem Supreme Court des New York County einzugreifen. Die Klage wurde im Mai 2026 eingereicht. Kern der Argumentation: Bitcoin, die fünf bis sechs Jahre unverändert in Wallets liegen, seien nach dem New York Personal Property Law (Article 7B) als aufgegebenes Vermögen zu behandeln. Die betroffenen Bestände werden auf rund 3,7 Mio. BTC geschätzt. Zum Zeitpunkt der Einreichung entspräche das einem Wert von etwa 237 bis 293 Mrd. US-Dollar. BPI hält dagegen: Selbstverwahrte (self-custodied) Bitcoin gelten nicht als "aufgegeben", nur weil on-chain über längere Zeit keine Bewegung stattgefunden hat. Gerade die Selbstverwahrung bedeute, die eigenen Schlüssel zu besitzen und frei über den Zeitpunkt von Transaktionen zu entscheiden, ohne Dritten eine fortlaufende Nutzung nachweisen zu müssen. Unterstützung kommt aus der Branche. Die Digital Chamber, eine bekannte Interessenvertretung der Blockchain-Industrie, reichte am 6. Juli ein Amicus-Briefing ein und stützt die Position des BPI. Der zentrale Punkt: Würde ein Gericht inaktive Wallets als aufgegebenes Eigentum einstufen, entstünde ein grundlegendes Titelrisiko für praktisch jede selbstverwahrte Wallet. Zugleich gerät die Klägerseite unter Druck. Seit Klageeinreichung haben sich einige der ursprünglich adressierten Wallets wieder bewegt, weshalb die Forderungen bereits eingegrenzt werden mussten. Für die These der "Aufgabe" ist das problematisch: Bitcoin-Wallets kennen keine Verfallsdaten, und im Protokoll existiert kein Mechanismus, der Eigentum nach einem Zeitraum der Inaktivität überträgt. Der Blockchain ist es gleichgültig, ob Coins vor fünf Minuten oder vor fünf Jahren bewegt wurden. BPI stellte seinen Antrag auf Verfahrensbeitritt Anfang Juli 2026 und verweist auf die Tragweite: Das Verfahren könne einen Präzedenzfall schaffen, der Eigentumsrechte im Umfang von Hunderten Milliarden US-Dollar berührt. Für Investoren ist der Fall ein Warnsignal. Eine Entscheidung zugunsten der Kläger würde nicht nur "schlafende" Bestände treffen, sondern das rechtliche Verständnis von Bitcoin-Eigentum in New York grundlegend verschieben und könnte darüber hinaus Wirkung entfalten. Umgekehrt wäre eine klare Absage an die Einordnung selbstverwahrter Bitcoin als aufgegebenes Vermögen ein Meilenstein für digitale Eigentumsrechte. Sie würde langfristige Haltestrategien rechtlich stärken und eine bislang in der US-Regulierung digitaler Vermögenswerte oft fehlende Klarheit schaffen. Die Interventionen von BPI und Digital Chamber zeigen, dass die Branche diese Grundsatzfrage nicht geräuschlos klären lassen will. Mit potenziell rund 3,7 Mio. BTC im Streit und einem Präzedenzfall, der in andere US-Gerichtsbarkeiten ausstrahlen könnte, ist der Gerichtssaal in New York zum Brennpunkt für die Zukunft digitaler Eigentumsrechte geworden.
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vor 38 Min.
Lighter schließt ersten großen Token-Burn ab: 15,5 Mio. ethereum:0x232ce3bd40fcd6f80f3d55a522d03f25df784ee2 (über 6% des Angebots) vernichtet
Lighter hat seinen ersten größeren Token-Burn umgesetzt. Insgesamt wurden 15,5 Millionen ethereum:0x232ce3bd40fcd6f80f3d55a522d03f25df784ee2-Token (mehr als 6% des Gesamtangebots) mit tatsächlich erwirtschafteten Handelserlösen zurückgekauft und anschließend dauerhaft verbrannt. Das gilt als Auftakt des neuen Tokenomics-Modells des Projekts. Nach der Ankündigung legte ethereum:0x232ce3bd40fcd6f80f3d55a522d03f25df784ee2 um mehr als 10% zu.
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vor 1 Std.
UPDATE: Bitcoin Policy Institute unterstützt Widerstand gegen NYC-Klage zu angeblich "aufgegebenem" Self-Custody-Bitcoin
UPDATE: Das Bitcoin Policy Institute hat sich dem Widerstand gegen ein Verfahren in New York City angeschlossen, das langfristig in Selbstverwahrung gehaltene Bitcoin als "aufgegeben" einstufen könnte. Im Kern geht es um die Frage, ob Coins, die fünf Jahre lang nicht bewegt wurden, als verlassen gelten oder schlicht gehalten wurden (HODL).
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vor 1 Std.
US-Wohnungsgesetz mit CBDC-Verbot tritt ohne Trump-Unterschrift in Kraft
Ein parteiübergreifendes US-Gesetzespaket zur Wohnraumpolitik, das ein mehrjähriges Verbot für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) durch die Federal Reserve enthält, steht vor dem Inkrafttreten – obwohl Präsident Donald Trump die Vorlage nicht unterzeichnen will. Das Gesetz mit dem Titel "21st Century ROAD to Housing Act" lag nach Angaben rund zehn Tage (Sonntage ausgenommen) auf Trumps Schreibtisch. Nach den Vorgaben der US-Verfassung kann ein Gesetzentwurf in dieser Frist automatisch Gesetz werden, wenn der Präsident weder unterschreibt noch sein Veto einlegt. Trump sagte laut einem Beitrag auf Truth Social am Freitag, er werde das Wohnungsgesetz nicht unterzeichnen. Eine zuvor geplante Unterzeichnungszeremonie wurde bereits abgesagt. In seinen Äußerungen verwies Trump stattdessen auf den "SAVE America Act", einen separaten Wahlrechtsvorstoß, der breit kritisiert wird, weil er für die Registrierung eine persönliche Vorlage eines Nachweises der US-Staatsbürgerschaft verlangen soll. Eine direkte Begründung mit Blick auf die CBDC-Passage lieferte Trump dabei nicht. Kernpunkte - Der "21st Century ROAD to Housing Act" dürfte aufgrund der verfassungsrechtlichen Fristenregelung auch ohne Unterschrift automatisch in Kraft treten, sofern kein Veto erfolgt. - Der Text untersagt der Federal Reserve, bis zum 31. Dezember 2030 eine CBDC auszugeben oder zu schaffen – ebenso wie jedes "wesentlich ähnliche" digitale Asset. - Trumps Weigerung adressiert die CBDC-Regelung nach seinen Freitagsaussagen nicht ausdrücklich. - Der Vorgang nährt Zweifel, ob andere laufende Gesetzesvorhaben zu Digital Assets ebenfalls an politischem Widerstand bei der Unterzeichnung scheitern könnten. Warum das Gesetz voraussichtlich greift Mit Annäherung der Frist wurde das verfassungsrechtliche Automatismus-Verfahren zum entscheidenden Faktor. In der Berichterstattung vor Ablauf der Frist hieß es, Trump habe die Unterzeichnung bereits faktisch auf Eis gelegt, indem er die Zeremonie absagte. Am Freitag verschärfte er den Ton und bezeichnete Republikaner, die das Paket unterstützen, als "dumm". Praktisch bedeutet das: Bleibt ein Veto aus, kann die Vorlage ohne aktive Zustimmung des Präsidenten Gesetz werden. Senatorin Elizabeth Warren, Mitinitiatorin des Gesetzentwurfs, erklärte laut den zitierten Aussagen, die Regelung werde unabhängig von Trumps Weigerung in Kraft treten. CBDC-Verbot als Teil eines Wohnungsgesetzes Obwohl der Schwerpunkt des Pakets auf Wohnraumpolitik liegt, enthält es eine klare Einschränkung für digitale Zentralbankwährungen. Die Federal Reserve dürfte bis zum 31. Dezember 2030 weder eine CBDC ausgeben noch schaffen; erfasst sind zudem digitale Assets, die einer CBDC "wesentlich ähnlich" sind. Analysten werteten diese Passage als politisch kalkuliertes Element, um Unterstützung in bestimmten republikanischen Lagern zu sichern. Auffällig: Trumps Freitagsstatement ging auf den CBDC-Teil nicht ein. Vor dem Hintergrund, dass seine Administration Teile der Digital-Asset-Regulierung "zukunftssicher" machen wolle, deutet das darauf hin, dass das CBDC-Verbot vor allem durch das Verfahren und weniger durch präsidiale Rückendeckung Bestand haben könnte. Signalwirkung für weitere Krypto-Gesetze Der Fall zeigt, wie stark Gesetzgebungsprozesse von politischem Taktieren abhängen können, selbst wenn die inhaltlichen Streitpunkte nicht im Zentrum der Einwände stehen. Damit rückt die Frage in den Fokus, ob bei weiteren großen Krypto-Vorhaben ähnliche Dynamiken auftreten. Ein zentrales Projekt ist der Digital Asset Market Clarity (CLARITY) Act, den mehrere Akteure als eines der wichtigsten Regulierungsvorhaben der vergangenen Jahre bezeichnen. Laut früherer Berichterstattung hat der CLARITY Act das Repräsentantenhaus bereits passiert und zwei zentrale Senatsausschüsse durchlaufen. Republikanische Führungskräfte gehen demnach davon aus, dass die Vorlage im Juli zur Abstimmung ins Senatsplenum kommt, sobald die Abgeordneten aus den planmäßigen Arbeitsphasen in den Bundesstaaten zurückkehren. Der aktuelle Vorgang unterstreicht aus Marktsicht, dass Verfahren, Zeitpläne und Signale aus dem Weißen Haus ebenso relevant sein können wie die Details der Regulierung. Hinzu kommt eine zusätzliche politische Ebene: In früheren Berichten wurden Trumps persönliche finanzielle Verbindungen zum Kryptosektor hervorgehoben, darunter Angaben, er habe 2025 mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar Einnahmen aus Krypto-Aktivitäten erzielt. Genannt wurden dabei unter anderem Memecoins sowie die Plattform World Liberty Financial der Familie. Kritiker sehen darin ein Risiko, dass Verhandlungen über Marktstrukturgesetze mit breiteren politischen Interessen verwoben werden. Worauf der Markt nun achten sollte Wenn das Wohnungsgesetz aufgrund der Fristenregelung in Kraft tritt, verlagert sich die Aufmerksamkeit auf den weiteren Weg zentraler Digital-Asset-Gesetze wie des CLARITY Act bis zur Senatsabstimmung – und darauf, ob bei künftigen Vorlagen ähnliche Reibungen mit der Exekutive entstehen. Beobachter sollten neben Gesetzestext und Ausschussfortschritt auch den politischen Kalender sowie Hinweise darauf verfolgen, ob der Präsident bereit ist, weitere krypto-relevante Gesetze zu unterzeichnen. Der Beitrag wurde ursprünglich unter dem Titel "US CBDC Ban to Start Without Trump Approval in Housing Bill Delay" veröffentlicht.
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vor 1 Std.
Was steckt hinter dieser verrückten $AVAX-Kennzahl? Das Stablecoin-Volumen auf @Avax ist in nur 7 Tagen um 46% explodiert – auf über 1,8 Mrd. US-Dollar …
Welche Faktoren treiben diese auffällige Entwicklung bei $AVAX? Das Stablecoin-Angebot auf @Avax ist in den vergangenen sieben Tagen um 46% gestiegen und lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei über 1,8 Mrd. US-Dollar. Nach dem Sprung ist $AVAX nun das elftgrößte Stablecoin-Netzwerk und liegt damit vor @Plasma sowie dem $XRP Ledger von @ripple. Glückwunsch an das Team von @AvaLabs.
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vor 1 Std.
Krypto-Liquidationen binnen 24 Stunden bei 76,96 Mio. US-Dollar – Longs und Shorts nahezu ausgeglichen
Laut ChainCatcher sind in den vergangenen 24 Stunden nach Daten von Coinglass im gesamten Markt Positionen im Umfang von 76,96 Mio. US-Dollar zwangsliquidiert worden. Davon entfielen 30,15 Mio. US-Dollar auf Long- und 46,81 Mio. US-Dollar auf Short-Liquidationen. Bei Bitcoin wurden Long-Positionen im Wert von 5,59 Mio. US-Dollar und Short-Positionen im Wert von 5,55 Mio. US-Dollar liquidiert. Bei Ethereum lagen die Liquidationen bei 4,41 Mio. US-Dollar (Long) und 21,02 Mio. US-Dollar (Short). Insgesamt wurden weltweit innerhalb von 24 Stunden 45.677 Nutzer liquidiert. Die größte Einzel-Liquidation betraf Hyperliquid ETHUSD mit 2,49 Mio. US-Dollar.
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vor 1 Std.
Notenbanken stimmen mit ihren Bilanzen für Gold (Kitco News, @neils_C)
Taten sagen mehr als Worte – dieses Motto dürfte den Goldmarkt in der zweiten Jahreshälfte prägen. Zwei Umfragen unter Zentralbanken setzten im vergangenen Monat ein klares Signal: Der World Gold Council (@GOLDCOUNCIL) meldete, dass rekordhohe 45% der Zentralbanken erwarten, ihre eigenen #Goldreserven in den kommenden 12 Monaten aufzustocken. Die jährliche Erhebung von @OMFIF zeigt zudem, dass Reserveverwalter Gold weiterhin zu den bevorzugten Reserveanlagen zählen, während sie ihre Portfolios in einem zunehmend fragmentierten globalen Finanzsystem breiter aufstellen. Umfragen spiegeln zwar vor allem Absichten wider. Die Entwicklungen seitdem verleihen dieser Einschätzung zusätzliches Gewicht. Ganze Meldung bei Kitco.
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vor 2 Std.
Bitcoin Policy Institute will in New Yorker Klage um "ruhende" Bitcoin eingreifen
Das Bitcoin Policy Institute (BPI) hat bei einem Gericht in New York beantragt, als Partei in ein Verfahren einzutreten, in dem anonyme Kläger Eigentumsrechte an 39.069 angeblich aufgegebenen Bitcoin-Wallets geltend machen wollen. Die Organisation hält die Argumentation der Kläger sowohl juristisch als auch technisch für fehlerhaft und warnt, ein Urteil zugunsten der Kläger könne die Eigentumsrechte von Bitcoin-Haltern untergraben – auch von jenen, die ihre Bestände bewusst über Jahre nicht bewegen. Hintergrund des Verfahrens Die Klage wurde im März 2026 in New York eingereicht. Ein unter dem Pseudonym "Noah Doe" auftretender Kläger sowie zwei Unternehmen aus Wyoming, an die er Rechte abgetreten haben will, verlangen die Kontrolle über 39.069 ruhende Bitcoin-Adressen. Laut Klageschrift sollen diese Adressen rund 3,7 Millionen BTC halten, nach aktuellen Kursen etwa 237 Mrd. US-Dollar wert. Darunter seien auch Wallets, die mit Satoshi Nakamoto in Verbindung stehen. Die Kläger stützen sich auf das New Yorker Recht zu verlorenem bzw. aufgegebenem Eigentum und argumentieren, die Wallets seien als herrenloses Gut zu behandeln. Nach eigener Darstellung hätten sie die Adressen mit einem eigens entwickelten Algorithmus identifiziert, die Liste auf USB-Sticks beim New York City Police Department eingereicht und anschließend Onchain-Hinweise per OP_RETURN an die betreffenden Adressen gesendet. BPI: Inaktivität ist kein Beweis für Aufgabe In seinem Antrag widerspricht das in Washington ansässige, gemeinnützige Forschungs- und Public-Policy-Institut der Grundannahme, "dormant" bedeute "abandoned". Viele Bitcoin-Besitzer hielten ihre Coins absichtlich langfristig in Self-Custody, weshalb fehlende Transaktionen kein verlässliches Indiz für eine Aufgabe seien. Zudem betont das BPI, Wallet-Adressen seien öffentlich einsehbar und könnten rechtlich nicht im Sinne eines "Funds" gefunden werden. Außerdem sei die Kontrolle über eine Adresse von dem Eigentum an den zugeordneten Bitcoin zu trennen. Das Institut verweist darauf, dass die New Yorker Lost-Property-Regeln für physische Gegenstände konzipiert worden seien, nicht für digitale Vermögenswerte. Ein Erfolg der Kläger könnte nach Einschätzung des BPI Self-Custody unattraktiver machen, weil Nutzer ihre Bestände regelmäßig bewegen müssten oder auf Verwahrstellen ausweichen würden. Galaxy sieht weitere Schwachstellen In einem aktuellen Bericht verwies Alex Thorn, Head of Firmwide Research bei Galaxy Digital, darauf, dass sich nahezu alle in der Klage genannten Adressen mit der "Dusting"-Kampagne von 2025 überschneiden und zudem mit Wallets, deren Eigentum Craig Wright in anderen Verfahren behauptet hatte. Wright, ein australischer Informatiker, der sich als Bitcoin-Schöpfer ausgab, wurde Ende 2024 von einem britischen Gericht wegen Missachtung verurteilt, nachdem er trotz gegenteiliger Entscheidung weiter Ansprüche erhoben und Bitcoin-bezogene IP-Klagen verfolgt hatte. Er erhielt eine 12-monatige Haftstrafe, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Thorn sieht in der New Yorker Klage erhebliche rechtliche und faktische Mängel: unzutreffende Bewertungsangaben, Adressen mit Bezug zu gestohlenen Geldern und Burn-Wallets, ein möglicherweise fiktiver Zustellungsbeauftragter sowie Zweifel an der Anonymität der beteiligten Unternehmen. Selbst bei einem Erfolg würden die Kläger nach seiner Einschätzung zunächst nur eine gerichtliche Feststellung erhalten, nicht die Kontrolle über die Bitcoin selbst. Praktischer Nutzen entstünde vor allem als potenzieller Hebel gegenüber Börsen, falls die Coins jemals bewegt werden.
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vor 2 Std.
Polymarket erzielt in 24 Stunden 1,88 Mio. US-Dollar Umsatz und belegt Platz 3 unter Krypto-Protokollen
ChainThink berichtet unter Berufung auf DefiLlama-Daten vom 12. Juli, dass Polymarket in den vergangenen 24 Stunden einen Umsatz von 1,88 Mio. US-Dollar erzielt hat. Damit zog das Protokoll an Canton und Hyperliquid vorbei und rangiert nun als dritthöchster Umsatzbringer unter den Krypto-Protokollen. Den Daten zufolge beläuft sich der kumulierte Umsatz von Polymarket inzwischen auf mehr als 94 Mio. US-Dollar.
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vor 2 Std.
DeFiLlama: Gate verzeichnet nach Diebstahlsvorfall 207 Mio. US-Dollar Nettoabflüsse binnen sieben Tagen
Daten von DeFiLlama zufolge hat die Kryptobörse Gate in den vergangenen sieben Tagen Nettoabflüsse von 207 Mio. US-Dollar verbucht. Auslöser sei die Nachwirkung eines Diebstahlsvorfalls bei einem Nutzer. Damit lag Gate im CEX-Vergleich bei den Abflüssen auf Rang zwei. Binance führte im selben Zeitraum die Zuflüsse an und kam auf Nettozuflüsse von 308 Mio. US-Dollar. Auf Monatssicht meldeten DeFiLlama-Daten zudem deutliche Abflüsse bei Binance und Bybit, die im Zusammenhang mit der Delisting-Politik der EU stehen.
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