Bitcoin als Schlüsselasset im Anti-Dollar-Handel inmitten wachsender Entdollarisierungsdebatten
Bitcoin wird als Kernasset im "Anti-Dollar-Handel" positioniert, während die Debatte über die Auswirkungen von Kryptowährungen auf das traditionelle Finanzsystem sich rund um das Davoser Forum 2026 am 1. Februar verschärfte, berichtet Forbes. JPMorgan wurde im November 2025 die erste große US-Bank, die einen Dollar-Einlagen-Token auf einer öffentlichen Blockchain ausgab, und obwohl CEO Jamie Dimon Bitcoin nicht vollständig akzeptiert hat, räumte er ein, dass "Blockchain real ist" und trieb weiterhin Blockchain-Dienste für institutionelle Kunden voran. Nigel Green, CEO der deVere Group, warnte, dass die Dominanz des Dollars strukturelle Risse zeigt, da wiederkehrende Haushaltskonflikte und Risiken partieller Regierungsstillstände über 1,2 Billionen Dollar an Bundesausgaben bedrohen und die Säulen institutioneller Stabilität, fiskalischer Glaubwürdigkeit und politischer Berechenbarkeit untergraben. Green sagte, eine multipolarere Währungsordnung werde realistischer, wobei digitale Assets sich neben Euro, Yen und einigen Schwellenländerwährungen beim strategischen Hedging einreihen, während globale Zentralbanken Dollarreserven senken und Gold sowie andere Währungen erhöhen, und politische Schocks diesen Trend beschleunigen.