Kanadas Bundesregierung plant Verbot von Krypto-Geldautomaten
Laut BlockBeats hat die kanadische Bundesregierung am 29. April angekündigt, Kryptowährungs-Geldautomaten vollständig verbieten zu wollen, um die Bevölkerung besser vor Betrug zu schützen. Das Vorhaben wurde im Frühjahrs-Update zur Wirtschaftspolitik vorgestellt. Darin bezeichnet die Regierung Krypto-ATMs als "ein zentrales Instrument", das Betrüger zur Täuschung von Opfern und Kriminelle zur Geldwäsche nutzen.
Über diese Automaten können Nutzer Bargeld einzahlen und in Kryptowährungen wie Bitcoin tauschen; die Beträge werden anschließend an virtuelle Wallets weltweit übertragen. Nach Darstellung der Regierung sind die Geräte damit ein Hauptkanal, über den Betrüger in Kanada an Geld von Opfern gelangen.
Kanada weist weltweit die höchste Dichte an Krypto-Geldautomaten pro Kopf auf. Landesweit gibt es fast 4.000 Geräte, spezifische Regulierungsrahmen für die Branche fehlen bislang. Die Regierung betont, dass Bürger auch nach Inkrafttreten des Verbots weiterhin über physische Geldtransfer- und Wechselstellen virtuelle Währungen erwerben können.