Clear Street-Analyst Owen Lau sieht möglichen Wendepunkt am Kryptomarkt bei politischen und institutionellen Entwicklungen

Clear Street-Analyst Owen Lau schrieb in einer Mitteilung am Mittwoch, dass der rund 44-prozentige Rückgang an den Kryptomärkten zwischen dem 10. Oktober und dem 28. Februar das Ende des jüngsten Abschwungs markieren könnte, da eine Reihe von politischen, infrastrukturellen und institutionellen Entwicklungen entstehen. Seine Anmerkungen kamen, als Bitcoin auf knapp über 73.000 US-Dollar stieg und in den vergangenen 24 Stunden um 8 Prozent zulegte, wobei Lau die Intervention von US-Präsident Donald Trump am Dienstag zum umkämpften, aber derzeit blockierten CLARITY Act als Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung durch den Kongress bis Ende des Sommers anführte. Er verwies auch auf Infrastrukturfortschritte, nachdem die Banktochter von Kraken ein Master Account bei der Federal Reserve erhielt, was er als strukturellen Schritt zur Integration kryptonnativer Institutionen in das US-Finanzsystem bezeichnete, und hob die wachsende institutionelle Beteiligung hervor, da Morgan Stanley einen Antrag für einen geplanten Spot-Bitcoin-ETF änderte, um Coinbase Custody neben der Bank of New York Mellon als Co-Verwahrer hinzuzufügen, was die institutionelle Rolle von Coinbase (COIN) verstärkt. Laut Lau haben erhöhte geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Nutzung von Blockchain-Netzwerken als alternative Zahlungsschienen in Zeiten finanzieller Störungen unterstrichen, und zusammengenommen könnten diese Faktoren darauf hindeuten, dass die Branche einen Wendepunkt erreicht und der aktuelle Lauf "Bestand hat".