Kubanische Zentralbank genehmigt erstmals zehn Firmen für internationale Zahlungen per Krypto
Die Zentralbank Kubas (BCC) hat erstmals zehn Unternehmen die Nutzung von Kryptowährungen für internationale Zahlungen erlaubt. Wie ME News am 31. März (UTC+8) berichtete, umfasst die Genehmigung neun kleine, mittlere und Kleinstunternehmen sowie ein Joint Venture.
Die Lizenz gilt für ein Jahr und kann auf Antrag verlängert werden. Erlaubt sind Krypto-Transaktionen ausschließlich für grenzüberschreitende Zahlungen, die direkt mit der jeweiligen Kerntätigkeit zusammenhängen. Abwickeln müssen die Unternehmen die Zahlungen über Virtual Asset Service Provider (VASPs), die von der BCC lizenziert sind.
Zudem sind quartalsweise Berichte an die Aufsicht einzureichen, darunter Transaktionsvolumina, verwendete Kryptowährungen und Angaben zum vermittelnden Dienstleister. Die BCC reguliert virtuelle Vermögenswerte seit 2021. Im April 2022 wurde die Nutzung von Bitcoin und weiteren Krypto-Plattformen grundsätzlich zugelassen, stets unter behördlicher Autorisierung. Die aktuellen Lizenzen gelten als erster Schritt, der kubanischen Unternehmen direkte internationale Zahlungsabwicklungen per Krypto ermöglicht. (Quelle: Foresight News)