Neun Whale-Adressen prägen Polymarket-Streitentscheidungen
ME News zufolge wird die Streitbeilegung auf Polymarket von einer kleinen Gruppe an UMA-Tokenhaltern dominiert. Auswertungen zeigen: Von mehr als 6.400 Adressen, die in den vergangenen drei Jahren an Abstimmungen zur Polymarket-Streitentscheidung teilgenommen haben, vereinen lediglich neun sogenannte Whale-Adressen rund die Hälfte der gesamten UMA-Stimmkraft auf sich. In nahezu allen Streitfällen unterstützten sie das am Ende siegreiche Ergebnis.
Im April 2026 gelangten dem Bericht zufolge rund 230 Kontrakte mit einem kumulierten Handelsvolumen von über 1 Mrd. US-Dollar in das Streitbeilegungsverfahren. Das entspricht weniger als 1% aller Polymarket-Kontrakte. Mit steigendem Handelsvolumen nimmt die Häufigkeit von Streitfällen zu.
Einige Trader kritisieren den Mechanismus, da er anonymen Großhaltern durch wirtschaftliche Anreize faktisch eine "de facto"-Entscheidungsmacht einräume. Ursprünglich von Polymarket und Risk Labs, dem Team hinter UMA, angekündigte Pläne zur Verbesserung des Prozesses liegen derzeit auf Eis. (Quelle: BlockBeats)