FATF stuft P2P-Stablecoin-Transfers als großes Geldwäscherisiko ein und nennt USDT und USDC
Die Financial Action Task Force (FATF) erklärt in ihrem jüngsten Bericht, dass Peer-to-Peer-Transfers von Stablecoins, insbesondere über nicht gehostete Wallets ohne regulierte Intermediäre, zu einem zentralen Geldwäscherisiko im Kryptosektor geworden sind, berichtet BlockBeats am 5. März. Die Aufsichtsbehörde stellt fest, dass Stablecoins inzwischen die am häufigsten genutzten virtuellen Assets bei illegalen Krypto-Aktivitäten sind, und führt unter Berufung auf Chainalysis-Daten an, dass etwa 84 % der illegalen Krypto-Transaktionen in Höhe von 154 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 Stablecoins betrafen. Die FATF empfiehlt den Jurisdiktionen, von Stablecoin-Emittenten zu verlangen, dass sie Assets, die mit verdächtigen Adressen verbunden sind, einfrieren, vernichten oder auf schwarze Listen setzen können und Allowlists sowie Denylists in Smart Contracts integrieren, wobei sie betont, dass Tether (USDT) und USD Coin (USDC) von kriminellen Netzwerken zunehmend genutzt werden im Vergleich zu volatileren Assets wie Bitcoin und Ethereum. Der Bericht führt weiter aus, dass mit Nordkorea verbundene Hackergruppen und mit Iran assoziierte Einheiten Stablecoins nutzen, um Erlöse aus Cyberkriminalität über außerbörsliche Händler oder Peer-to-Peer-Plattformen zu waschen, und fordert eine strengere Aufsicht über Emittenten sowie den breiteren Einsatz von Blockchain-Analysen und Anti-Geldwäsche-Tools einschließlich der Travel Rule.