Google Quantum AI warnt: 256-Bit-ECC in Krypto-Wallets könnte mit weniger Quantenressourcen brechbar sein als gedacht
Google Quantum AI hat in einem Whitepaper davor gewarnt, dass das Knacken von 256-Bit-ECC, das in vielen Krypto-Wallets eingesetzt wird, womöglich weniger Ressourcen erfordert als bislang angenommen. Demnach ließe sich die Verschlüsselung mit weniger als 500.000 physischen Qubits innerhalb weniger Minuten brechen. Google rief die Branche dazu auf, die Migration zu Post-Quantum Cryptography (PQC) zu beschleunigen.
Dragonfly-Managing-Partner Haseeb erklärte, die Arbeit steigere die Effizienz beim Brechen von ECDSA um rund das 20-Fache und ziehe den erwarteten Zeitplan für die PQC-Umstellung auf etwa 2029 vor. Er verwies zudem auf Googles hohe Sorgfalt: Die Ergebnisse seien mittels ZK-Proofs verifiziert worden, ohne die konkreten Quanten-Schaltkreise offenzulegen.