Hyperliquid sucht in Washington den Dialog über Regulierung von Onchain-Derivaten

Hyperliquid verstärkt seine politische Arbeit in den USA. Mitgründer Jeff Yan traf in Washington US-Entscheidungsträger, um dafür zu werben, Onchain-Derivatemärkte in den sich entwickelnden Regulierungsrahmen des Landes einzubinden. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der CLARITY Act. In den Terminen ging es vor allem um die technischen Abläufe des Onchain-Handels und darum, wie diese Märkte praktisch funktionieren. Ziel war es, Gesetzgeber mit den Mechaniken vertraut zu machen. Am 18. Februar richtete Hyperliquid in Washington das Hyperliquid Policy Center ein. Die Leitung übernimmt Jake Chervinsky, früher Chief Policy Officer der Blockchain Association. Das Center versteht sich nicht nur als Ansprechpartner für Abgeordnete, sondern als Schnittstelle zwischen DeFi-Handel und dem klassischen Regulierungsapparat. Der CLARITY Act gilt dabei als zentraler Bezugspunkt. Nach Einschätzung des Hyperliquid-Teams gibt es derzeit ein reales politisches Zeitfenster, um Onchain-Derivatehandel in die US-Regulierungsstruktur zu integrieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung mit Kritik aus dem etablierten Derivategeschäft. Börsenbetreiber wie CME und ICE haben wiederholt vor Risiken unregulierter Krypto-Handelsplätze gewarnt. Hyperliquid hält dagegen, dass Onchain-Märkte im Vergleich eine höhere Transparenz bieten: Jede Transaktion, jede Order und jede Liquidation in einem blockchainbasierten System ist öffentlich überprüfbar.