JPMorgan senkt Bitcoin-Produktionskostenschätzung auf 77.000 US-Dollar

JPMorgan hat seine geschätzten Bitcoin-Produktionskosten von rund 90.000 US-Dollar zu Jahresbeginn auf 77.000 US-Dollar gesenkt, wie Analysten um Nikolaos Panigirtzoglou unter Verweis auf gesunkene Mining-Schwierigkeit und Hashrate mitteilten. Das Bankteam erklärte, die sinkende Schwierigkeit habe den Druck auf effizientere Miner vorübergehend gemildert und ihre Chancen auf Block-Belohnungen verbessert, während schwächere Betreiber mit veralteten Maschinen oder hohen Stromkosten den Markt verließen. Laut dem Bericht hat sich die Hashrate bereits erholt und könnte bei der nächsten Netzwerkanpassung Mining-Schwierigkeit und Produktionskosten wieder steigen lassen, wobei JPMorgan die Produktionskosten weiterhin als weiche Preisuntergrenze für Bitcoin betrachtet. Die Bank bleibt konstruktiv für Kryptomärkte bis 2026 und verweist auf stärkere institutionelle Zuflüsse, mögliche regulatorische Unterstützung wie den vorgeschlagenen Clarity Act in den USA sowie ein langfristiges Bitcoin-Kursziel von 266.000 US-Dollar basierend auf einem volatilitätsbereinigten Vergleich mit Gold.