Kelp-DAO-Hack löst 10 Mrd. US-Dollar Abflüsse bei Aave aus

Laut CoinDesk ist Kelp DAO Opfer eines Hacks in Höhe von 293 Mio. US-Dollar geworden. In der Folge kam es auf der DeFi-Kreditplattform Aave zu Abhebungen von 10 Mrd. US-Dollar. Auf Polymarket notiert ein Wettmarkt zur Frage, ob bis Jahresende ein weiterer Hack mit Verlusten von mehr als 100 Mio. US-Dollar eintritt, derzeit bei 100% "Ja". Der Markt läuft noch 255 Tage und preist damit nahezu sicher ein weiteres größeres Sicherheitsereignis ein. Bitcoin fiel im April auf 60.000 US-Dollar. Konkrete Folgereaktionen am Markt sind bislang kaum erkennbar, auch wenn die Sorge vor Ansteckungseffekten die Risikobereitschaft spürbar dämpft. Die Attacke wird privaten Cyberkriminellen zugeschrieben und schürt Zweifel, ob institutionelle Investoren ihr Engagement in DeFi verlangsamen könnten. Der Exploit bei Kelp DAO gilt als bislang größter einzelner DeFi-Angriff des Jahres und führte zu Verlusten von 293 Mio. US-Dollar. Die Abflüsse von 10 Mrd. US-Dollar bei Aave werden als Signal gewertet, dass bestehende DeFi-Nutzer das Kontrahentenrisiko in Echtzeit neu bewerten. Bei den betroffenen Prognosemärkten wurden bislang keine Stückelungen offengelegt. Dadurch können bereits kleine Trades deutliche Preisschwankungen auslösen. Bei neuen Schwachstellen oder wichtigen Updates von Blockchain-Sicherheitsfirmen könnte die eingepreiste Hack-Wahrscheinlichkeit um bis zu 30% schwanken. Als besonders wahrscheinliche Quellen für entsprechende Analysen und Hinweise auf neue Muster gelten Chainalysis und CertiK. API/CTA: Zugriff auf Prognosemarkt-Intelligence als strukturierte API-Quellen. Frühzeitig der Warteliste beitreten.