Lido Finance stoppt neue wstETH-Einzahlungen auf ZKsync-Bridge nach entdeckter Schwachstelle
Lido Finance hat neue Einzahlungen in seinen wstETH-Bridge-Endpunkt-Vertrag auf ZKsync ausgesetzt, nachdem eine Sicherheitsschwachstelle in der Bridge entdeckt wurde, wie das Protokoll mitteilte. Das Team erklärte, dass aktuelle wstETH-Inhaber im Layer-2-Netzwerk nicht betroffen sind, es keine Hinweise auf eine Ausnutzung der Schwachstelle gibt und Überweisungen sowie Abhebungen weiterhin voll funktionsfähig bleiben, während andere Bridges nicht beeinträchtigt sind. Lido Finance merkte an, dass der Vorfall über einen Notfall-Multisig-Mechanismus zur Deaktivierung kritischer Funktionen bearbeitet wurde, und die Aussetzung voraussichtlich mehrere Wochen bestehen bleibt, während ein technischer Fix vorbereitet wird, der den Sicherheitsanforderungen des Protokolls entspricht. Aufgrund der Notwendigkeit einer DAO-Abstimmung soll der geprüfte Patch während der nächsten Governance-Runde, die für Ende März oder Anfang April 2026 geplant ist, implementiert werden, und die Ankündigung fiel mit Kursrückgängen bei LDO- und ZK-Token in den vergangenen 24 Stunden zusammen, wie Marktbeobachter berichten.