Pentagon und SpaceX streiten über Starlink-Preise im Kontext des Iran-Konflikts
ME News berichtet, dass am 26. Mai (UTC+8) das Starlink-Netzwerk von Elon Musk den Einsatz von US-Kamikaze-Drohnen in Operationen gegen Iran zunehmend wirksam unterstützt habe. Vor diesem Hintergrund seien Führungskräfte von SpaceX zu dem Schluss gekommen, das US-Verteidigungsministerium müsse höhere Gebühren für den Satelliten-WiFi-Zugang zahlen.
Zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen sowie Pentagon-Unterlagen zufolge trafen sich SpaceX-Manager innerhalb weniger Wochen nach Beginn der US-Bombenkampagnen mit Vertretern des Pentagons. Dabei hätten sie argumentiert, das Militär zahle derzeit rund 5.000 US-Dollar pro Terminal-Verbindung, nutze tatsächlich aber eine höherwertige Service-Stufe, deren Preis bei nahezu 25.000 US-Dollar liege.
Interviews mit fünf informierten Personen und einschlägige Dokumente deuten demnach darauf hin, dass die Kontroverse um Starlinks Einsatz auf den "LUCAS"-Kamikaze-Drohnen nur ein Beispiel für die in den vergangenen Monaten wachsenden Spannungen zwischen SpaceX und dem Pentagon über die Starlink-Preisgestaltung ist. (Jin10) (Quelle: ODAILY)