Bericht: SpaceX treibt Börsengang voran – Bewertung von 1,75 bis 2 Billionen US-Dollar im Visier

SpaceX arbeitet einem Medienbericht zufolge an einem Börsengang, der bis zu 75 Mrd. US-Dollar einbringen könnte. Für den Raketen- und Satellitenkonzern werde eine Bewertungsspanne von 1,75 bis 2 Billionen US-Dollar angepeilt. Sollte die Emission in dieser Größenordnung gelingen, würde SpaceX zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen weltweit zählen. Wie CoinDesk unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, könnten die Unterlagen für das öffentliche Angebot bereits in der kommenden Woche eingereicht werden – demnach möglicherweise schon am nächsten Mittwoch. Im Anschluss sollen Investoren Einblick in Finanzlage, Unternehmensstruktur, Governance-Regeln und wesentliche Risiken erhalten. Der Börsengang soll dem Bericht zufolge an der Nasdaq erfolgen, als vorgeschlagenes Kürzel wird "SPCX" genannt. Als mögliche Erstnotiz werden der 11. oder 12. Juni gehandelt; der endgültige Termin kann sich noch ändern. Im Vorfeld habe SpaceX einen Aktiensplit im Verhältnis 5:1 beschlossen. Dieser soll laut Bericht in der Woche ab dem 18. Mai starten und um den 22. Mai abgeschlossen sein. Ein Split senkt üblicherweise den rechnerischen Kurs je Aktie und kann die spätere Platzierung und den Handel erleichtern. Bei den Konsortialbanken sollen Morgan Stanley, Bank of America, Citigroup, JPMorgan Chase und Goldman Sachs beteiligt sein und bei Zustandekommen des IPO die Emission begleiten. Zudem heißt es, die Transaktionsstruktur könne strengere Regelungen zur Insider-Kontrolle vorsehen, darunter Superstimmrechte und Schiedsklauseln. Elon Musk soll vor dem Listing keine SpaceX-Anteile verkaufen und weiterhin eine starke Stimmrechtskontrolle behalten. Verbindliche Details werden in den offiziellen Einreichungen erwartet. Eckdaten laut Bericht: Emissionsvolumen bis zu rund 75 Mrd. US-Dollar; Bewertung rund 1,75 bis 2 Billionen US-Dollar; Börsenplatz Nasdaq, Ticker demnach "SPCX".