Südafrika treibt Krypto-Regulierung voran und schafft klarere Regeln für grenzüberschreitende Aktivitäten

BlockBeats zufolge nimmt die Debatte über die Regulierung von Kryptowerten in Südafrika seit dem 26. Mai eine pragmatischere Richtung. Das National Treasury und die South African Reserve Bank (SARB) signalisieren, dass der Fokus stärker auf klaren Vorgaben für grenzüberschreitende Aktivitäten mit digitalen Vermögenswerten liegen soll, statt auf einer Einschränkung des Besitzes an sich. In einer aktuellen Stellungnahme zum Entwurf der "Management Regulations on Capital Flows" haben das Finanzministerium und die People's Bank of China die Frist für öffentliche Stellungnahmen bis zum 30. Juni 2026 verlängert. Zugleich wurde präzisiert, dass die vorgesehenen Regeln weder das Halten von Krypto-Assets kriminalisieren noch rückwirkend gelten sollen. Aus Sicht der Branche zielt der Schritt darauf ab, mehr Planungssicherheit für einen Sektor zu schaffen, der lange in einer regulatorischen Grauzone operierte. Die Aufsicht kündigte zudem an, ein Entwurfshandbuch zur geplanten Rahmenordnung für grenzüberschreitende Krypto-Assets zur öffentlichen Konsultation zu veröffentlichen. Darin soll unter anderem definiert werden, was als grenzüberschreitende Krypto-Transaktion gilt, und welche Pflichten autorisierte Krypto-Dienstleister zu erfüllen haben. Mark Diuga, CEO von Bitexen South Africa, bezeichnete die aktualisierte Stellungnahme als konstruktiv. Sie verlagere die Diskussion von Ängsten rund um das Halten von Krypto-Assets hin zu praktischen Fragen wie der Abgrenzung zulässiger grenzüberschreitender Aktivitäten, Meldepflichten und den Rollen lizenzierter Anbieter.