Südkoreas Steuerbehörde bereitet Krypto-Besteuerung für 2027 vor
Nach einem Bericht von ChainCatcher treibt der südkoreanische National Tax Service (NTS) die Vorbereitungen für die Besteuerung virtueller Vermögenswerte voran. Das System soll im Januar 2027 offiziell starten und die Grundlage für die Erklärung zur umfassenden Einkommensteuer im Mai 2028 bilden.
Auf Basis des derzeitigen Einkommensteuergesetzes werden Einkünfte aus der Veräußerung und Vermietung virtueller Vermögenswerte als "sonstige Einkünfte" eingestuft. Vorgesehen ist ein Steuersatz von 22% auf jährliche Gewinne oberhalb von 2,5 Mio. KRW. Betroffen wären laut NTS rund 13,26 Mio. Menschen.
Zur Stärkung der steuerlichen Infrastruktur will der NTS ab dem kommenden Jahr Daten von Börsen wie Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax erheben. Zudem ist geplant, bis Ende dieses Jahres ein umfassendes Analyse-System für virtuelle Vermögenswerte in Betrieb zu nehmen. Die Diskussionen über die konkreten Besteuerungsstandards und mögliche Risiken von Kapitalabflüssen dauern an.