Südkorea will virtuelle Vermögenswerte ab 2027 besteuern

Südkorea treibt die Einführung einer Besteuerung virtueller Vermögenswerte voran. Wie Edaily berichtet, erklärte Park Jungryul, Direktor der Abteilung für Individualbesteuerung beim National Tax Service, die Vorbereitungen für die Umsetzung hätten bereits begonnen. Die Regelungen sollen ab Januar kommenden Jahres operativ vorbereitet werden, um eine reibungslose Abwicklung der umfassenden Einkommensteuererklärung im Mai 2028 sicherzustellen. Ab dem 1. Januar 2027 werden Einkünfte aus der Übertragung und der Vermietung virtueller Vermögenswerte als "sonstige Einkünfte" eingestuft. Vorgesehen ist ein Steuersatz von 22%—bestehend aus 20% Steuer auf sonstige Einkünfte und 2% lokaler Einkommensteuer—auf jährliche Gewinne, die 2,5 Mio. KRW überschreiten. Betroffen sein sollen rund 13,26 Mio. Steuerpflichtige.