Trump-Äußerungen verschieben Wettquoten für Fed-Vorsitz: Kevin Warshs Nominierungschancen steigen auf über 60 % bei Polymarket

Bemerkungen von Trump am 17. Januar, wonach er möchte, dass Kevin Hassett, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats des Weißen Hauses, möglicherweise in seiner jetzigen Position bleibt, haben die Erwartungen für den nächsten Fed-Vorsitzenden neu geformt, berichtet BlockBeats. Der Markt hatte zuvor Kevin Hassett und Kevin Warsh als etwa gleichwertige Anwärter betrachtet, doch die Wetten haben sich entscheidend zugunsten von Warsh verschoben, nachdem Hassett selbst sagte, dass Warsh und Rieder ebenfalls "großartige" Fed-Vorsitzende abgeben würden. Polymarket-Vorhersagedaten zeigen, dass Hassetts implizite Nominierungswahrscheinlichkeit auf 15 % gefallen ist, etwa auf dem Niveau von Fed-Gouverneur Waller, während Kevin Warshs Chancen auf über 60 % gestiegen sind und ihn mit großem Abstand zum führenden Kandidaten machen. Verglichen mit Trump-Vertrauten und "taubenhaftem" Hassett gilt Warsh als falkenhafter, wobei die Märkte dennoch erwarten, dass er Zinssenkungen unterstützt und gleichzeitig die Bilanzverkürzung (QT) befürwortet; Warsh hat argumentiert, Inflation entstehe aus geldpolitischen Entscheidungen der Fed, zeigt sich optimistisch zur US-Wirtschaft und erwartet, dass KI und Deregulierung einen Produktivitätsboom ähnlich den 1980er Jahren antreiben werden.