Großbritannien sanktioniert Krypto-Schwarzmarktplattform Xinbi wegen Verbindungen zu Betrugszentren in Südostasien
PANews, 26. März: Wie The Block berichtet, hat die britische Regierung Sanktionen gegen Xinbi sowie verbundene Personen und Organisationen verhängt. Den Behörden zufolge soll die Plattform große Betrugsknotenpunkte in Südostasien unterstützt haben – unter anderem Kambodschas "#8 Park" – durch Krypto-Zahlungsabwicklung, illegale Datentransaktionen und Satelliten-Internetkommunikation. Daten von Chainalysis zufolge wurden über Xinbi zwischen 2021 und 2025 Transaktionen im Umfang von mehr als 19,9 Mrd. US-Dollar abgewickelt; diese sollen für Geldwäsche und illegale Aktivitäten außerhalb regulierter Börsen genutzt worden sein. Von den Maßnahmen erfasst sind auch der Betreiber Legend Innovation Co., dessen Verantwortlicher Eang Soklim sowie das Finanznetzwerk der Prince Group. Vermögenswerte mit Bezug zu den Betroffenen – darunter mehrere Immobilien in London – wurden eingefroren; die Prince Group war bereits zuvor von Großbritannien und den USA sanktioniert worden.