Zuflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs erstmals seit Monaten wieder durchweg positiv
Die Kapitalströme in US-Spot-Bitcoin-ETFs (BTC) sind in sämtlichen von Analysten beobachteten rollierenden Zeitfenstern ins Plus gedreht. Damit liegen erstmals seit Monaten alle betrachteten Perioden gleichzeitig im positiven Bereich. Das gilt als Signal für eine wieder anziehende institutionelle Nachfrage, während Bitcoin nahe 77.700 US-Dollar gehandelt wird. Die kumulierten Nettozuflüsse seit Auflegung belaufen sich auf 62,8 Mrd. US-Dollar.
Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas verwies auf die jüngste Wende und hob hervor, dass BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) zuletzt rund 3 Mrd. US-Dollar an Zuflüssen eingesammelt habe. Damit zählt IBIT gemessen am Zuflussvolumen zu den Top 1% aller ETFs. Balchunas sagte, die Bitcoin-ETF-Zuflüsse seien "wieder zurück" – jedes einzelne rollierende Zeitfenster, das man verfolge, sei nun positiv; das habe es seit Monaten nicht mehr gegeben.
Daten von SoSoValue zufolge verbuchten die 12 Spot-Bitcoin-ETFs am 22. April Nettozuflüsse von 335,8 Mio. US-Dollar. Auf IBIT entfielen 246,9 Mio. US-Dollar. Fidelitys FBTC legte um 56,7 Mio. US-Dollar zu, Bitwise's BITB kam auf 15,4 Mio. US-Dollar.
Noch stärker fiel die Woche bis zum 17. April aus: Spot-Bitcoin- und Spot-Ethereum-ETFs zusammen erzielten Nettozuflüsse von 1,37 Mrd. US-Dollar – der höchste Wochenwert seit Januar 2026.
Trotz der positiven Dynamik ist bei den kumulierten Zuflüssen seit Auflegung noch kein neuer Rekord erreicht. Balchunas zufolge fehlen "ein paar Milliarden", um die Marke von 62,8 Mrd. US-Dollar zu übertreffen. Die anhaltende Zuflussserie fällt in eine Phase, in der klassische Finanzhäuser ihr Krypto-Engagement ausbauen. Hält das Tempo bis Ende April an, könnte sich entscheiden, ob der Bestwert noch vor Mai fällt.