Vitalik Buterin schlägt native DVT für Ethereum-Staking zur Sicherheitsstärkung vor

Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin schlug am 21. Januar eine native Distributed Validator Technology (DVT) auf der Protokoll-Staking-Ebene vor, um die Netzwerksicherheit und Validator-Dezentralisierung zu stärken, wie aus einem Beitrag im Ethereum Research Forum hervorgeht. Unter dem Design könnten Validatoren mehrere unabhängige Schlüssel registrieren und als "Gruppen-Validator" operieren, wobei Blockvorschläge oder Attestierungen erst nach Signaturen von einer voreingestellten Schwelle an Schlüsseln als gültig gelten; Inhaber von Vielfachen des 32-ETH-Mindesteinsatzes könnten bis zu 16 Schlüssel konfigurieren und eine Schwelle wählen, wobei das Schema im Protokoll eingebettet wäre statt auf einer externen Koordinationsschicht zu basieren. Buterin sagte, der zusätzliche Leistungsaufwand wäre minimal und würde eine zusätzliche Verzögerung für die Blockproduktion einführen, während die Attestierungslatenz unverändert bliebe, und der Ansatz sei mit jedem Signaturschema kompatibel, was seiner Ansicht nach die Abhängigkeit von langfristigen kryptografischen Annahmen reduziere. Falls angenommen, könnte native DVT laut Buterin selbstverwahrtes, fehlertolerantes Staking für Einzelpersonen und Institutionen zugänglicher machen und die Abhängigkeit von großen Staking-Anbietern verringern, was potenziell Dezentralisierungsmetriken wie den Nakamoto-Koeffizienten verbessern könnte; er merkte an, der Vorschlag befinde sich noch im frühen Diskussionsstadium und erfordere eine breite Community-Bewertung und Konsens.