US-Senatorin Warren wirft SEC-Chef Gensler Irreführung des Kongresses beim Rückgang der Durchsetzung vor

Wie Decrypt berichtet, hat Senatorin Elizabeth Warren, führende Demokratin im Bankenausschuss des US-Senats, in dieser Woche ein formelles Schreiben an SEC-Chef Paul Atkins gerichtet. Darin wirft sie ihm vor, den Kongress bei der Anhörung am 12. Februar mit Aussagen zum Rückgang der Durchsetzungsmaßnahmen der SEC bewusst in die Irre geführt zu haben. Nach aktuellen SEC-Daten wurden 2025 lediglich 456 neue Enforcement-Verfahren angestoßen, davon nur 256 während der Trump-Regierung—deutlich unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 765 Fällen pro Jahr. Warren erklärte, der starke Einbruch bei der Rechtsdurchsetzung, erhebliche Personalreduzierungen und überraschende Führungswechsel weckten ernsthafte Zweifel daran, ob die SEC willens und in der Lage sei, Anleger wirksam zu schützen.