Wintermute: Institutionelle nehmen BTC-Gewinne mit; 75.000 US-Dollar bleiben zentrale Unterstützung
Laut ME News erklärte Wintermute am 26. Mai (UTC+8), dass bei Bitcoin-ETFs zwei Wochen in Folge Abflüsse von insgesamt über 1 Mrd. US-Dollar zu sehen waren, nachdem es zuvor sechs Wochen Zuflüsse gegeben hatte. Das deute darauf hin, dass institutionelle Anleger die jüngsten Kursgewinne realisieren.
Auffällig sei zudem die nachlassende Dynamik im KI-Sektor: NVIDIA habe ein "Lehrbuch"-Quartal abgeliefert, die Aktie habe nachbörslich aber kaum reagiert. Zusätzliche positive Überraschungen bewegten den Markt zunehmend weniger.
Sollte der KI-Schub weiter an Kraft verlieren, dürften makroökonomische Faktoren stärker in den Vordergrund rücken: historisch niedrige Verbraucherstimmung, anhaltende Inflation und eine restriktive Fed unter Powell. Kryptowährungen würden davon nicht verschont bleiben.
Die langfristige Struktur von Bitcoin sieht Wintermute weiterhin als intakt an: Reserven auf Mehrjahrestiefs, langfristige Halter akkumulieren weiter, CLARITY kommt voran, und HYPE entwickelt sich so, wie es bei frühen Token-Phasen typischerweise zu erwarten ist. Kurzfristig werde der Kurs jedoch vor allem durch Kapitalflüsse bestimmt – und die seien derzeit negativ.
Als Schlüsselniveau nennt Wintermute die Zone zwischen 75.000 und 76.000 US-Dollar. Ein Halten darüber könnte den Anlauf in Richtung 80.000 US-Dollar neu entfachen; ein Bruch könne einen schnellen Rückgang in den Bereich von 70.000 bis 72.000 US-Dollar auslösen. (Quelle: Foresight News)