Niederländisches Unterhaus billigt 36% Steuer auf Kapitalgewinne aus Krypto und anderen liquiden Anlagen ab dem Steuerjahr 2028
Das niederländische Unterhaus hat einem Gesetzentwurf zugestimmt, der ab dem Steuerjahr 2028 eine Kapitalertragsteuer von 36% auf Ersparnisse, die meisten liquiden Anlagen und Kryptowährungen einführen soll, einschließlich nicht realisierter Gewinne. Die Reform, die noch der Zustimmung des Senats bedarf, hat Kritik ausgelöst, weil sie zu einer Verlagerung von Investoren und Kapitalabflüssen führen könnte. Indirekte Krypto-Investitionen niederländischer Anleger beliefen sich bis Oktober 2025 auf rund €1,2 Milliarden, während Marktteilnehmer warnen, der Vorstoß könne die Attraktivität des Landes für Fintech- und Digital-Asset-Unternehmen schwächen.