vor 5 Std.
Gold hält sich fünf Wochen nahe 4.000 US-Dollar je Unze, Analysten sehen möglichen Wendepunkt
Gold hat sich fünf Wochen in Folge an der Schlüsselmarke von 4.000 US-Dollar je Unze gehalten, konnte sich aber nicht dauerhaft über 4.100 US-Dollar festsetzen. Gleichzeitig trieb eine Eskalation der Lage im Iran den Ölpreis auf ein Neun-Wochen-Hoch und schürte neue Inflationssorgen. Für die Fed-Sitzung im Juli wird zwar keine Zinserhöhung erwartet, doch die Wahrscheinlichkeit für einen Schritt im September liegt inzwischen bei rund 66%. Zusätzlich erhöhten der Yen auf einem 40-Jahres-Tief sowie geplante US-Zölle von 10%–12,5% auf wichtige Handelspartner den Inflations- und Unsicherheitsdruck.
vor 5 Std.
vor 6 Std.
Japan meldet: 54% mittel- und schwerer Seltenerdanteil in Tiefsee-Schlamm nahe Minamitorishima
Japan hat in rund 6 km Wassertiefe etwa 1.900 km südöstlich von Tokio erstmals durchgehend seldenerdhaltigen Tiefsee-Schlamm geborgen; eine Analyse zeigt, dass mittel- und schwere Seltene Erden rund 54% des gesamten Seltenerd-Gehalts ausmachen. Aus etwa 50 Tonnen Schlamm wurden unter anderem Yttrium, Gadolinium und Dysprosium identifiziert. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter chinesischer Exportkontrollen für schwere Seltene Erden und entsprechende Magneten seit April 2025, die im Januar sowie zweimal im Folgemonat nochmals gegenüber Japan verschärft wurden. Japan plant ab Februar 2027 einen einmonatigen großangelegten Testabbau mit 350 Tonnen Schlamm pro Tag und will bis März 2028 eine Bewertung der Industrialisierung vorlegen.
vor 6 Std.
vor 7 Std.
USA belassen Südkorea im Währungsbeobachtungsbericht zum vierten Mal in Folge auf der Monitoringliste
Das US-Finanzministerium hat Südkorea im Halbjahresbericht vom Juli 2026 zum vierten Mal in Folge auf der Währungs-Monitoringliste belassen. Zur Begründung verwies es darauf, dass die anhaltende Won-Schwäche nicht zu den starken Fundamentaldaten passe, darunter ein Leistungsbilanzüberschuss von 6,6% des BIP und ein Waren- und Dienstleistungsüberschuss von $45 billion gegenüber den USA. Südkorea habe 2025 netto $28 billion an Devisen verkauft, um Volatilität und Abwertungsdruck zu dämpfen, während weitgehend ungesicherte Auslandsinvestitionen von Haushalten und Institutionen zusätzlichen Abwärtsdruck erzeugten. Die Einstufung gilt nicht als Feststellung von Währungsmanipulation, erhöht aber die Aufmerksamkeit der USA für den Abwertungstrend.
vor 7 Std.
vor 8 Std.
Chip-Aktien ziehen den Markt nach unten: SOXX verliert über 4%, Nasdaq 100 fällt um 1,27%
Ein kräftiger Ausverkauf bei Halbleiterwerten belastete den breiten US-Aktienmarkt am Freitag, wobei der iShares Semiconductor ETF (SOXX) um mehr als 4% nachgab und der Nasdaq 100 um 1.27% fiel. Die Verluste kamen trotz einer starken kurzfristigen Umsatzprognose von Intel für das dritte Quartal, die mit der Nachfrage aus Rechenzentren verknüpft ist. Zusätzlichen Gegenwind lieferten neue Zollankündigungen von Präsident Trump für 60 Länder sowie seine Drohung mit weiteren EU-Zöllen und Sorgen über eine mögliche Ausweitung von US-Militärangriffen auf den Iran.
vor 8 Std.
vor 9 Std.
Strategy veröffentlicht Renditeschwelle für Bitcoin-Portfolio, unter der eine Restrukturierung nötig werden könnte
Der Krypto-Hedgefonds Strategy hat eine Renditeschwelle für sein Bitcoin-Investmentportfolio veröffentlicht, unterhalb derer das Unternehmen möglicherweise gezwungen wäre, ein Restrukturierungsverfahren einzuleiten. Konkrete Werte, ein Zeitrahmen oder Angaben zur Größe der betroffenen Vermögenswerte wurden dabei nicht offengelegt. Zugleich verknüpft Strategy die Entwicklung von Bitcoin ausdrücklich mit der Stabilität der eigenen Kapitalstruktur. Derzeit gibt es keine öffentlichen Informationen, dass die Schwelle erreicht wurde oder ein Ausfall vorliegt.
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vor 9 Std.
vor 9 Std.
WestJet droht ab 2. August Streik: Gewerkschaft nennt „unbezahlte Arbeit“ als Kernproblem
Die Flugbegleitergewerkschaft CUPE Local 8125 bei WestJet hat mit 99,4% ein Streikmandat erhalten und will ab 2. August in den Ausstand treten; zentral ist die Forderung, monatlich rund 35 Stunden unbezahlter Dienstzeit zu beenden. Der mögliche Streik fällt in die August-Reisespitze des langen Wochenendes und könnte zu umfangreichen Flugausfällen führen. WestJet erlaubt Passagieren mit Flügen zwischen 30. Juli und 4. August eine einmalige kostenlose Umbuchung oder Stornierung.
vor 9 Std.
vor 9 Std.
Globale Märkte geraten durch US-Zölle gegen 60 Handelspartner und Iran-Spannungen unter Druck
Die USA haben die Zölle auf Waren aus 60 Handelspartnern erhöht, während sich die militärischen Spannungen im Nahen Osten im Zusammenhang mit Iran verschärft haben und damit die Nachfrage nach sicheren Anlagen anheizten. Der Dow Jones Industrial Average legte leicht zu, während der Nasdaq Composite nachgab; in Europa erholte sich der STOXX 600 moderat. Zugleich kletterten die Renditen von US-Staatsanleihen auf mehrjährige Hochs, was die Erwartung nährt, dass die US-Notenbank die Zinsen anheben könnte. Insgesamt treffen geopolitische Risiken und Handelspolitik die globalen Aktienmärkte gleichzeitig.
vor 9 Std.
vor 9 Std.
Malis Industrie-Goldförderung soll bis 2029 unter 60 Tonnen pro Jahr bleiben
Ein Plan des malischen Bergbauministeriums sieht vor, dass die industrielle Goldproduktion des Landes bis 2029 jährlich unter 60 Tonnen bleibt, wie ein von Reuters eingesehener Entwurf zeigt. Für 2026 bis 2029 werden 43,2 Tonnen, 51,2 Tonnen und ein Höchstwert von 57 Tonnen im Jahr 2028 erwartet, bevor die Förderung 2029 auf 50 Tonnen sinkt. Der Rückgang folgt auf die Einführung eines überarbeiteten Bergbaugesetzes im Jahr 2023 sowie Streitigkeiten zwischen Staat und Minenbetreibern; die Produktion soll 2025 auf 42,2 Tonnen gefallen sein. Die industriellen Goldreserven werden dem Plan zufolge von 906,8 Tonnen im Jahr 2026 auf 748,6 Tonnen im Jahr 2029 zurückgehen.
vor 9 Std.