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2026-08-28
vor 23 Min.
Nvidia und CrowdStrike treiben Tech-Rally nach starken Quartalszahlen
Nvidia und CrowdStrike haben in dieser Woche die wohl stärksten Kursreaktionen nach Zahlen im Technologiesektor ausgelöst. Damit rücken Ausgaben für KI-Infrastruktur und Cybersicherheit wieder in den Mittelpunkt der Aktienmärkte. Nvidia legte nach einem erneut deutlichen Ergebnis- und Umsatzübertreffen um rund 6% zu. CrowdStrike sprang um etwa 15%, nachdem das Unternehmen einen Rekord bei der neu hinzugewonnenen jährlich wiederkehrenden Erlösrate (net new ARR) meldete und den Ausblick für das Gesamtjahr anhob. Die Reaktion stützt die Nachfrage nach wachstumsstarken Titeln im Umfeld des wachsenden KI-Ökosystems, auch wenn Anleger weiter stark auf Bewertungen und Margen achten. Nvidia wies für das zweite Quartal des Geschäftsjahres einen Umsatz von 96,2 Mrd. US-Dollar aus, ein Plus von 106% gegenüber dem Vorjahr und deutlich über den Markterwartungen von rund 92,2 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn lag bei 2,22 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz im Data-Center-Geschäft stieg um 117% auf 89 Mrd. US-Dollar. Für das dritte Quartal stellt Nvidia 108 Mrd. US-Dollar Umsatz in Aussicht und liegt damit über dem Konsens. Der Ausblick untermauert die These, dass der Zyklus bei KI-Infrastrukturinvestitionen noch Potenzial hat. Nvidia rechnet für das Geschäftsjahr 2028 mit einem Umsatzwachstum von etwa 70%. Das Management betont zudem, dass das Unternehmen weiterhin durch Lieferengpässe begrenzt sei. Risiken ergeben sich vor allem auf der Profitabilitätsseite. Steigende Kosten für Speicher und Komponenten dürften die Bruttomarge belasten. Zudem basiert Nvidias Prognose für Q3 darauf, dass aus China keine Data-Center-Compute-Umsätze anfallen. Reuters verwies darauf, dass China-Restriktionen und Angebotsbegrenzungen trotz anziehender globaler KI-Nachfrage wesentliche Unsicherheiten bleiben. Die Kursgewinne folgen bei Nvidia auf eine Phase ungewöhnlicher Schwäche: Vor der Zahlenvorlage hatte die Aktie sechs Handelstage in Folge nachgegeben, die längste Verlustserie seit 2022. CrowdStrike lieferte ein anderes, aber ebenso klares Wachstumssignal. Der Umsatz stieg um 26% auf 1,47 Mrd. US-Dollar, die Abo-Umsätze legten um 27% auf 1,40 Mrd. US-Dollar zu. Entscheidend für Anleger war der Rekord bei net new ARR von 333 Mio. US-Dollar, ein Plus von 51% gegenüber dem Vorjahr. Der ARR-Endbestand erreichte 5,84 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen hob zudem den Ausblick für das Geschäftsjahr 2027 an und erwartet nun beim net new ARR im Mittel ein Wachstum von rund 34%. CRWD stand bereits zuvor im Fokus, nachdem ein Vier-zu-eins-Aktiensplit umgesetzt worden war und der Markt diskutierte, ob die hohe Bewertung dauerhaft makellose operative Umsetzung erfordert. [CHART 2 — PLACE HERE: Nvidia vs. CrowdStrike earnings snapshot. Table with revenue, YoY growth, key growth metric and postearnings stock move: NVDA $96.2B / +106% / Data Center +117% / ~+6%; CRWD $1.47B / +26% / net new ARR +51% / ~+15%.] In Summe zeigen die beiden Kurssprünge: Investoren sind weiterhin bereit, hoch bewertete Technologiewerte zu honorieren, wenn das Wachstum die Erwartungen klar übertrifft. Bei Nvidia richtet sich der Blick darauf, wie lange die außergewöhnlich hohen Investitionen in KI-Infrastruktur anhalten. Bei CrowdStrike wird entscheidend sein, ob die beschleunigte ARR-Dynamik die Bewertung weiter stützen kann. Wer über Einzeltitel hinausdenkt, kann die Bewegungen auch im Rahmen eines breiteren Aktien- und Krypto-Portfolioansatzes einordnen, bei dem Diversifikation an Bedeutung gewinnt, wenn Wachstumsbewertungen weiter steigen.
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vor 42 Min.
Ripple Prime Adds Delta One Total Return Swaps for US Listed Equities, Indexes and Digital Assets
Ripple Prime introduced a Delta One service for institutions, enabling total return swaps linked to US listed equities and indexes as well as digital assets. The unit said the offering lets hedge funds and asset managers trade with a single counterparty and cross margin across supported markets, and added it operates with more than $1 billion in regulatory net capital.
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vor 43 Min.
Krypto-Aktien in den USA setzen Rally fort: Purr +20%, MSTR +12%
ChainThink meldet: Am 28. August legten kryptobezogene Aktien in den USA laut Marktdaten im Handelsverlauf weiter zu. Purr stieg um 20,46%, MSTR um 12,13%, COIN um 5,81%, CRCL um 6,58%, SBET um 7,63%, BMNR um 6,60% und HOOD um 2,49%.
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vor 43 Min.
Zuckerpreise ziehen an: Aussicht auf knappere globale Versorgung
Die Zuckerpreise legen zu, da sich die Erwartungen an ein engeres Angebot verdichten. Das EU-Zuckermarkt-Observatorium rechnet für das Wirtschaftsjahr 2026/27 mit einem Produktionsrückgang von 19% gegenüber dem Vorjahr auf 13,40 Mio. Tonnen. In Indien meldete der Wetterdienst, dass die kumulierten Monsunniederschläge bis zum 26. August um 13% unter dem Normalwert lagen. Branchenverbände erwarten für 2027/28 zudem einen Rückgang der weltweiten Zuckerproduktion um 0,7% auf 177 Mio. Tonnen. Als Haupttreiber gelten wetterbedingte Störungen in Indien, der EU und Thailand. Gleichzeitig dürfte der globale Zuckerverbrauch um 0,4% auf den Rekordwert von 179,991 Mio. Tonnen steigen.
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vor 48 Min.
Steelco Gujarat: FY26-Umsatz steigt nach Produktionsneustart um das 13-Fache auf ₹585,3 Crore, Verlust nimmt zu
Steelco Gujarat hat im Geschäftsjahr 2026 dank der Wiederaufnahme der Produktion einen Umsatzsprung von mehr als dem 13-Fachen auf ₹58,529 Mrd. (₹585,3 Crore) verzeichnet. Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust von ₹20,538 Mrd. im Vorjahr auf ₹37,272 Mrd. aus. Die Finanzaufwendungen entsprachen rund 26% der Gesamterlöse. Der Verschuldungsgrad blieb extrem hoch: Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital lag bei 83,47x. Zur Stärkung des Working Capitals emittierte das Unternehmen im Januar 2026 besicherte, privat platzierte Schuldverschreibungen über ₹1,4 Mrd. Nach Ende des Geschäftsjahres folgte eine Kapitalaufnahme über eine Aktienplatzierung in Höhe von rund ₹1,49 Mrd.
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vor 53 Min.
Unsicherheit über die Wiederaufnahme der Öltransporte durch die Straße von Hormus
Huo Huo Finance berichtet, dass sich die Rohöllieferungen durch die Straße von Hormus am 27. August zwar langsam erholen, der Markt die Rückkehr der Versorgung aber weiter mit Skepsis verfolgt. Zwischen den steigenden Verladungen der Golf-Produzenten und den tatsächlich in Asien ankommenden Mengen besteht weiterhin eine spürbare Lücke. Händler schätzen, dass derzeit rund 6 bis 8 Mio. Barrel Rohöl pro Tag die Straße von Hormus passieren – etwa die Hälfte des Niveaus vor dem Konflikt. Saudi-Arabien, Irak, Katar und Kuwait verzeichnen zuletzt wieder mehr Verladetätigkeit; im Irak lag die tägliche Verladekapazität zeitweise sogar über dem Vorkrisenniveau. Gleichzeitig wird ein Teil der Fracht weiterhin über Umschlaghäfen wie Sohar im Oman und Fujairah in den VAE umgeleitet. Höhere Verladungen bedeuten damit nicht automatisch, dass die Mengen bereits asiatische Käufer erreicht haben. Daten von Kpler zeigen, dass Asiens erwartete Rohölimporte im August bei 23,12 Mio. Barrel pro Tag liegen und damit rund 14% unter dem Dreimonatsdurchschnitt von 26,91 Mio. Barrel pro Tag vor dem Konflikt. Für Indien werden im August Rohölimporte von lediglich 4,51 Mio. Barrel pro Tag prognostiziert, davon etwa 1,45 Mio. Barrel pro Tag aus dem Nahen Osten – nur halb so viel wie im Vorkrisendurchschnitt. Die in Asien eintreffenden Rohöllieferungen aus dem Nahen Osten werden für August auf 11,11 Mio. Barrel pro Tag geschätzt, nach 10,76 Mio. Barrel pro Tag im Juli. Gegenüber dem Vorkrisenniveau von 15,82 Mio. Barrel pro Tag entspricht das weiterhin einem Rückgang von knapp 30%. Analysten führen die Differenz zwischen Verladungen und Ankünften teilweise auf Transportverzögerungen zurück. Die Daten der kommenden Wochen gelten als entscheidend, um zu beurteilen, ob sich die Versorgung über die Straße von Hormus tatsächlich nachhaltig normalisiert.
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vor 1 Std.
Kakaopreise ziehen an: Sorgen um Erntequalität in Westafrika treiben Futures auf Dreiwochenhoch
Die Kakaofutures sind am Montag deutlich gestiegen. Sowohl die Kontrakte in New York als auch in London erreichten den höchsten Stand seit drei Wochen. Auslöser sind wachsende Zweifel an der Qualität der Ernte in Westafrika. Der Ghana Cocoa Board rechnet für das Erntejahr 2026/27 mit einem Produktionsrückgang um 13% auf 650.000 Tonnen. Frühe Einschätzungen deuten sogar auf ein Minus von 18% in der neuen Saison hin. Zwar legten Nigerias Kakaoexporte im Juli im Jahresvergleich um 18% zu, am Markt stehen derzeit aber vor allem die Qualitätsrisiken in den wichtigsten Anbauregionen Westafrikas im Fokus.
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2026-08-27
vor 1 Std.
Goldman Sachs erwartet bei NVIDIA bis Geschäftsjahr 2028 rund 70% Umsatzplus
Laut Odaily Planet Daily sieht Goldman-Sachs-Analyst Jim Schneider die Umsatzdynamik von NVIDIA in den kommenden Jahren weiterhin als robust an. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2028 könnte demnach gegenüber dem aktuellen Niveau um etwa 70% zulegen. Zuvor hatte NVIDIA für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres Ergebnisse vorgelegt, die über den Markterwartungen lagen, und zudem einen Umsatzausblick oberhalb des Konsenses gegeben. Die Aktie legte daraufhin um rund 4% zu. An den Märkten richtet sich der Blick weiter darauf, inwieweit NVIDIA vom Aufbau von Infrastruktur für Künstliche Intelligenz profitieren kann. Schneider sagte gegenüber CNBC, die starke Entwicklung und die Wachstumsperspektiven würden vor allem durch anhaltende Investitionen von Unternehmen in KI-Rechenleistung sowie den Ausbau des Rechenzentrumsgeschäfts getragen. Mit dem Fortschreiten des Trends zu generativer KI bleiben NVIDIA-GPUs, KI-Server und das zugehörige Ökosystem ein Schwerpunkt für Investoren. Diese bewerten fortlaufend das langfristige Wachstumspotenzial. (CNBC)
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vor 1 Std.
Genius Group legt Kapitalplan über 1,2 Mrd. US-Dollar vor: 800 Mio. US-Dollar für KI-Assets und 827 Mio. US-Dollar in Bitcoin bis GJ 2031
BIG: Genius Group hat einen Kapitalplan im Umfang von 1,2 Mrd. US-Dollar angekündigt. Bis zum Geschäftsjahr 2031 will das Unternehmen 800 Mio. US-Dollar an KI-Assets aufbauen und zugleich Bitcoin-Bestände im Gegenwert von 827 Mio. US-Dollar halten.
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vor 1 Std.
BSE Sensex rutscht in Schlussauktion um 3% ab – Liquiditätssorgen rücken CAS in den Fokus
Der indische BSE Sensex geriet am 27. August in der 20-minütigen Schlussauktion massiv unter Druck: zeitweise fiel der Index um rund 2.400 Punkte beziehungsweise etwa 3%. Bis zum Handelsschluss holte der Markt einen Teil der Verluste auf und beendete den Tag bei 76.933,59 Punkten, ein Minus von 539,35 Punkten oder 0,70%. Die starken Ausschläge im Auktionsfenster sorgten dennoch für erhebliche Unruhe. Auslöser war die erste monatliche Derivate-Fälligkeit unter dem neuen System der "Closing Auction Session" (CAS) an der Bombay Stock Exchange. Die am 3. August eingeführte CAS ersetzte das bisherige Verfahren auf Basis des volumen-gewichteten Durchschnittspreises (VWAP) zur Ermittlung der Schlusskurse. Im neuen Mechanismus werden Aufträge in einem 20-Minuten-Fenster innerhalb eines Bandes von plus/minus 3% um einen Referenzkurs angenommen, der um 15:15 Uhr festgelegt wird. Das Auktionsende erfolgt zufallsbasiert zwischen 15:28 und 15:30 Uhr, um ein "Last-Second-Gaming" zu erschweren. Die Liquiditätsdifferenz zwischen den Handelsplätzen trat dabei deutlich zutage. In den ersten Tagen nach der Einführung lag der CAS-Umsatz an der BSE bei rund Rs 10,8 crore, während die vergleichbare Größe an der National Stock Exchange (NSE) bei Rs 1.276 crore lag – ein Verhältnis von etwa 1 zu 118. Entsprechend blieb der an der NSE dominierende Nifty 50 vergleichsweise stabil und schloss 116,90 Punkte oder 0,48% tiefer bei 24.090,85 Punkten. Die auseinanderlaufende Entwicklung der beiden Leitindizes während des CAS-Fensters unterstrich, wie stark unterschiedliche Liquiditätsprofile die Kursbildung prägen können. Auch die Aufsicht hatte das Thema bereits auf dem Radar. Die Securities and Exchange Board of India (SEBI) hatte am 19. August, also acht Tage vor dem Ereignis, per ex-parte Interim-Anordnung zwei Einheiten von der Teilnahme an CAS-Sitzungen ausgeschlossen. Hintergrund waren Vorwürfe manipulativer Trades in einer früheren Auktion; zugleich hatte die SEBI die geringe Liquidität als möglichen Angriffspunkt für Marktmissbrauch benannt. Für den Derivatemarkt ist die Umstellung besonders sensibel. Unter dem früheren VWAP-System ergab sich der Schlusskurs aus einem gewichteten Durchschnitt der Abschlüsse in den letzten 30 Minuten des fortlaufenden Handels. Mit CAS konzentriert sich die preisbestimmende Wirkung auf eine einzige 20-Minuten-Auktion. Bei Futures- und Optionskontrakten mit Abrechnung gegen den Sensex beeinflusst der Schlusskurs unmittelbar Gewinn und Verlust sämtlicher offener Positionen. Fällt der indikative Preis in diesem Zeitfenster um 3%, entstehen abrupte Mark-to-Market-Effekte für Hedger, Spekulanten und Market Maker – selbst dann, wenn sich der finale Abrechnungskurs anschließend teilweise erholt. Genau dieses Muster prägte die Sitzung am 27. August: Schnelle Sprünge im indikativen Auktionspreis erschwerten die Einschätzung des späteren Settlement-Levels. Marktteilnehmer sahen sich gezwungen, auf Kurse zu reagieren, die stärker von der dünnen Orderbuchlage als von einer fundamentalen Neubewertung der zugrunde liegenden Aktien getrieben waren. Geopolitische Spannungen und ein gemischtes Bild auf Sektorebene bildeten zwar das makroökonomische Umfeld, die Wucht der Bewegung wurde am Markt jedoch überwiegend der CAS-Mechanik zugeschrieben – nicht einem einzelnen Nachrichtenimpuls.
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