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Hyperliquid will CFTC-Freigabe für Energie-Perpetuals in den USA
Der Hyperliquid Policy Center (HPC) drängt die US-Rohstoffaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) auf einen regulierten Rahmen für Energie-Perpetual-Contracts in den Vereinigten Staaten. In einem gemeinsamen Kommentarbrief mit trade[XYZ] fordert HPC einen Zulassungspfad für rund um die Uhr handelbare, regulierte Perpetuals auf Öl, Gas und weitere Energie-Referenzwerte sowie die Anerkennung von Onchain-Infrastruktur für Clearing, Margining und Überwachung.
Auslöser ist die laufende Prüfung der CFTC, ob Perpetual-Kontrakte über digitale Assets hinaus zugelassen werden sollen. Im Mai hatte die Behörde erstmals Perpetuals als Futures an einer US-Börse erlaubt, damals noch mit ausschließlich digitalen Underlyings. Später verwies die Kommission darauf, dass andere Anlageklassen, darunter Energie, zusätzlicher Analyse bedürften. Im Juni bat die CFTC um Stellungnahmen zu Energie-Perpetuals, die an physisch lieferbare, lagerfähige Rohstoffe gekoppelt sind. Dabei geht es unter anderem um Kontraktgestaltung, Referenzpreise, Clearing, Kundenschutz, Marktintegrität und den Dauerhandel.
HPC argumentiert, dass Energie-Perpetuals bestehende Terminkontrakte mit festen Fälligkeiten ergänzen, nicht verdrängen sollen. Weil Perpetuals nicht auslaufen, könnten Marktteilnehmer Positionen halten, ohne fortlaufend von einem Liefermonat in den nächsten rollen zu müssen. Zudem verweist die Organisation auf niedrigere typische Handelsgrößen: Ein Standard-WTI-Future steht für 1.000 Barrel, während der Median eines Offhours-Öltrades auf trade[XYZ] laut HPC bei rund 1.300 US-Dollar liege.
Als Beleg für den Nutzen von 24/7-Märkten nennt HPC jüngste Spannungen im Nahen Osten. Während Unterbrechungen bei Energieexporten zu starken Preisbewegungen führten und klassische Ölmärkte geschlossen waren, hätten Händler außerhalb der USA über ölgebundene Perpetuals auf Hyperliquid reagieren können. Rund zwei Drittel der gesamten Bewegung zwischen dem Freitagsschluss und der Wiedereröffnung am Sonntag hätten demnach bereits Onchain stattgefunden.
Auch CME-CEO Terry Duffy stellte die wachsende Bedeutung durchgehender Märkte heraus. Auf einer CFTC-Sitzung am 20. August sagte Duffy, die CME wolle in den USA einen 24/7-Ölhandel starten; DeFi-Märkte beeinflussten inzwischen die traditionelle Finanzwelt.
HPC betont, Onchain-Systeme könnten kontinuierliches Clearing, Margining und Überwachung ermöglichen. Positionen seien vorfinanziert, die Margin werde bei jedem Trade geprüft. Zudem habe eine gewöhnliche Orderbuch-Liquidation 97,9% des liquidierten Nominalvolumens über die trade[XYZ]-Märkte abgewickelt.
Im Zentrum des Vorstoßes steht auch die Marktliquidität. Trade[XYZ], als erster und größter Drittanbieter von Perpetual-Märkten auf Hyperliquid bezeichnet, bietet Perpetuals auf WTI, Brent und Henry-Hub-Erdgas an. Seit dem Start im Oktober 2025 hätten diese Märkte kumuliert mehr als 500 Mrd. US-Dollar Handelsvolumen erreicht. HPC sieht darin einen Nachweis, dass es bereits Nachfrage nach Energie-Exposure über Perpetuals gibt.
In einer Auswertung kommt HPC zudem zu dem Ergebnis, dass in nahezu 75% der untersuchten Wochenendschließungen der Preis des Rohöl-Perpetuals näher am Referenzpreis zur Wiedereröffnung am Sonntag lag als der Freitagsschluss der Benchmark. Gleichzeitig habe die Existenz des Perpetual-Marktes nicht zu einem statistisch signifikanten Rückgang der Qualität der CME-WTI-Wiedereröffnungen geführt.
Für die CFTC schlägt HPC fünf Schritte vor: einen technologieneutralen Regulierungsrahmen, klarere Regeln für 24/7-Börsen, Präzisierungen zu "Business-Day"-Anforderungen, die Anerkennung von Stablecoins sowie tokenisiertem traditionellem Collateral als zulässige Margin und die Erlaubnis, Onchain-Infrastruktur zu nutzen, sofern CFTC-Vorgaben erfüllt sind. Neue Gesetzgebung sei nicht erforderlich; das bestehende CFTC-Regelwerk könne Energie-Perpetuals mit geeigneten Schutzmechanismen tragen, darunter Hebelbegrenzungen sowie transparente Offenlegung von Funding- und Liquidationsregeln.