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2026-07-12
vor 3 Std.
Bitcoin Policy Institute will in New Yorker Klage um "ruhende" Bitcoin eingreifen
Das Bitcoin Policy Institute (BPI) hat bei einem Gericht in New York beantragt, als Partei in ein Verfahren einzutreten, in dem anonyme Kläger Eigentumsrechte an 39.069 angeblich aufgegebenen Bitcoin-Wallets geltend machen wollen. Die Organisation hält die Argumentation der Kläger sowohl juristisch als auch technisch für fehlerhaft und warnt, ein Urteil zugunsten der Kläger könne die Eigentumsrechte von Bitcoin-Haltern untergraben – auch von jenen, die ihre Bestände bewusst über Jahre nicht bewegen. Hintergrund des Verfahrens Die Klage wurde im März 2026 in New York eingereicht. Ein unter dem Pseudonym "Noah Doe" auftretender Kläger sowie zwei Unternehmen aus Wyoming, an die er Rechte abgetreten haben will, verlangen die Kontrolle über 39.069 ruhende Bitcoin-Adressen. Laut Klageschrift sollen diese Adressen rund 3,7 Millionen BTC halten, nach aktuellen Kursen etwa 237 Mrd. US-Dollar wert. Darunter seien auch Wallets, die mit Satoshi Nakamoto in Verbindung stehen. Die Kläger stützen sich auf das New Yorker Recht zu verlorenem bzw. aufgegebenem Eigentum und argumentieren, die Wallets seien als herrenloses Gut zu behandeln. Nach eigener Darstellung hätten sie die Adressen mit einem eigens entwickelten Algorithmus identifiziert, die Liste auf USB-Sticks beim New York City Police Department eingereicht und anschließend Onchain-Hinweise per OP_RETURN an die betreffenden Adressen gesendet. BPI: Inaktivität ist kein Beweis für Aufgabe In seinem Antrag widerspricht das in Washington ansässige, gemeinnützige Forschungs- und Public-Policy-Institut der Grundannahme, "dormant" bedeute "abandoned". Viele Bitcoin-Besitzer hielten ihre Coins absichtlich langfristig in Self-Custody, weshalb fehlende Transaktionen kein verlässliches Indiz für eine Aufgabe seien. Zudem betont das BPI, Wallet-Adressen seien öffentlich einsehbar und könnten rechtlich nicht im Sinne eines "Funds" gefunden werden. Außerdem sei die Kontrolle über eine Adresse von dem Eigentum an den zugeordneten Bitcoin zu trennen. Das Institut verweist darauf, dass die New Yorker Lost-Property-Regeln für physische Gegenstände konzipiert worden seien, nicht für digitale Vermögenswerte. Ein Erfolg der Kläger könnte nach Einschätzung des BPI Self-Custody unattraktiver machen, weil Nutzer ihre Bestände regelmäßig bewegen müssten oder auf Verwahrstellen ausweichen würden. Galaxy sieht weitere Schwachstellen In einem aktuellen Bericht verwies Alex Thorn, Head of Firmwide Research bei Galaxy Digital, darauf, dass sich nahezu alle in der Klage genannten Adressen mit der "Dusting"-Kampagne von 2025 überschneiden und zudem mit Wallets, deren Eigentum Craig Wright in anderen Verfahren behauptet hatte. Wright, ein australischer Informatiker, der sich als Bitcoin-Schöpfer ausgab, wurde Ende 2024 von einem britischen Gericht wegen Missachtung verurteilt, nachdem er trotz gegenteiliger Entscheidung weiter Ansprüche erhoben und Bitcoin-bezogene IP-Klagen verfolgt hatte. Er erhielt eine 12-monatige Haftstrafe, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Thorn sieht in der New Yorker Klage erhebliche rechtliche und faktische Mängel: unzutreffende Bewertungsangaben, Adressen mit Bezug zu gestohlenen Geldern und Burn-Wallets, ein möglicherweise fiktiver Zustellungsbeauftragter sowie Zweifel an der Anonymität der beteiligten Unternehmen. Selbst bei einem Erfolg würden die Kläger nach seiner Einschätzung zunächst nur eine gerichtliche Feststellung erhalten, nicht die Kontrolle über die Bitcoin selbst. Praktischer Nutzen entstünde vor allem als potenzieller Hebel gegenüber Börsen, falls die Coins jemals bewegt werden.
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2026-07-11
vor 3 Std.
Jamie Coutts: Bitcoin in später Phase des Bärenmarkts – Kursziel 200.000 bis 250.000 US-Dollar in 2 bis 3 Jahren
Jamie Coutts, Chef-Kryptoanalyst bei Real Vision, sieht Bitcoin in der späten Phase eines Bärenmarkts. Der Abwärtsdruck lasse nach, der Markt sei aber noch nicht aus dem Bärenmodus heraus. Seit dem Allzeithoch von 126.100 US-Dollar im Oktober 2025 ist BTC laut Coutts um rund 50% gefallen. Für die kommenden zwei bis drei Jahre erwartet er einen Anstieg auf 200.000 bis 250.000 US-Dollar. Ein Kurs von 1 Million US-Dollar bis 2030 bewertet er zurückhaltend. Zudem mahnt Coutts die Bitcoin-Community, die Risiken durch Quantencomputing spätestens vor 2027 aktiv anzugehen.
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vor 3 Std.
US-Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum beenden achtwöchige Abflussserie – Nettozufluss von 281,8 Mio. US-Dollar
Laut BlockBeats haben US-Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum in der Woche bis zum 11. Juli zusammen einen Nettozufluss von 281,8 Mio. US-Dollar verzeichnet. Damit endet eine seit Anfang Mai anhaltende Serie von acht Wochen mit Mittelabflüssen. Bei US-Spot-Bitcoin-ETFs lag der Nettozufluss in der Vorwoche bei rund 197,4 Mio. US-Dollar. Zuvor hatten sich die Abflüsse über acht Wochen auf etwa 8,26 Mrd. US-Dollar summiert – die längste zusammenhängende Abflussphase seit Handelsstart im Januar 2024. Spot-Ethereum-ETFs kamen in der Vorwoche auf Nettozuflüsse von rund 844 Mio. US-Dollar und beendeten ebenfalls acht Wochen mit Abflüssen. In der vorherigen Abflussperiode wurden insgesamt etwa 1,2 Mrd. US-Dollar abgezogen; damit wurde die längste Rückzugsphase aus dem Zeitraum Februar bis April 2025 erreicht. Die Erholung fällt im Verhältnis zu den vorangegangenen Abflüssen weiterhin begrenzt aus: Bitcoin-ETFs haben bislang lediglich rund 2,4% der in den letzten acht Wochen verlorenen Mittel zurückgewonnen, Ethereum-ETFs etwa 7%. Seit Jahresbeginn 2026 beläuft sich der Nettoabfluss bei Bitcoin-ETFs auf rund 5,34 Mrd. US-Dollar, bei Ethereum-ETFs auf etwa 1,35 Mrd. US-Dollar.
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vor 4 Std.
Bitcoin- und Ether-ETFs beenden achtwöchige Abflussserie mit Zuflüssen von 282 Mio. US-Dollar
US-Spot-ETFs auf Bitcoin und Ether haben in der Woche vom 7. bis 11. Juli zusammen netto rund 282 Mio. US-Dollar eingesammelt. Damit endet die bislang längste Serie durchgehender Mittelabflüsse in der noch jungen Historie dieser Produkte. In den acht Wochen zuvor waren aus beiden Segmenten zusammengerechnet schätzungsweise 9,46 Mrd. US-Dollar abgeflossen. Die Wende zeichnete sich bereits vor Wochenbeginn ab: Um den 2. Juli lagen die Tageszuflüsse in einer Spanne von 221,72 Mio. bis 265,69 Mio. US-Dollar und lieferten das erste klare Signal für eine Rückkehr institutioneller Nachfrage nach einer längeren Pause. Auf der Bitcoin-Seite führte Fidelity's FBTC die Zuflüsse an. Ebenfalls maßgeblich beteiligt war BlackRock's IBIT, der nach verwaltetem Vermögen größte Spot-Bitcoin-ETF, ebenso wie das Ether-Pendant ETHA. Die vorherige Acht-Wochen-Phase übertraf den bisherigen Negativrekord von fünf Wochen mit Nettoabflüssen aus Bitcoin-ETFs. Dass in zwei Monaten nahezu 9,5 Mrd. US-Dollar aus diesen Produkten abgezogen wurden, blieb am Markt nicht unbeachtet. In der Phase der Stabilisierung bewegte sich der Bitcoin-Kurs überwiegend zwischen 59.000 und 64.000 US-Dollar, was institutionellen Allokatoren offenbar ausreichend Orientierung gab, um wieder Positionen aufzubauen. Die Abflussserie hatte Mitte Mai begonnen und sich im Juni beschleunigt, parallel zu einer breiten Risk-off-Stimmung in traditionellen wie auch digitalen Märkten. Die kumulierten Abflüsse von 9,46 Mrd. US-Dollar entsprechen einem bedeutenden Anteil der seit Auflegung erzielten Nettozuflüsse. Spot-Bitcoin-ETFs starteten im Januar 2024, Ether-ETFs folgten später im selben Jahr. Für Anleger bleibt die Dominanz von Fidelity und BlackRock prägend: Ein Großteil des institutionellen Krypto-Engagements konzentriert sich damit auf Produkte etablierter Finanzmarken. Gleichzeitig relativiert die Größenordnung die aktuelle Erholung: 282 Mio. US-Dollar entsprechen nur etwa 3% der vorangegangenen Abflüsse von 9,46 Mrd. US-Dollar. Der jüngste Zufluss könnte eher taktisches Rebalancing als eine erneuerte strategische Überzeugung widerspiegeln. Entscheidend wird sein, ob die kommenden Wochen weitere Zuflüsse bringen oder ob es sich um eine einmalige Gegenbewegung handelt. Die Lücke zwischen 282 Mio. US-Dollar Zufluss und 9,46 Mrd. US-Dollar Abfluss bleibt groß, und erst anhaltende Nettozuflüsse über mehrere Wochen würden eine belastbare Bodenbildung der institutionellen Nachfrage untermauern.
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vor 5 Std.
Bitcoin-Treasury-Unternehmen drosseln Käufe nach Bewertungsrückgang
Laut CoinDesk lässt der Kauftrieb bei Unternehmen nach, die Bitcoin als Treasury-Asset halten. Zwar steigt ihr gemeinsamer Bitcoin-Bestand weiter, die gesamte Marktkapitalisierung ist jedoch deutlich gefallen – ein Signal, dass nach einer Phase schnellen Wachstums mehr Vorsicht einkehrt. Seit Oktober 2025 ist die kombinierte Marktkapitalisierung dieser Firmen den Ausgangsdaten zufolge um mehr als 100 Mrd. US-Dollar gesunken. Im selben Zeitraum wuchs der Bestand von rund 953.000 auf 1,14 Mio. Bitcoin. Gleichzeitig ging der Wert der gehaltenen Bestände von 396 Mrd. auf 272 Mrd. US-Dollar zurück. Damit drückt der Preisrückgang bei Bitcoin zusammen mit sinkenden Unternehmensbewertungen die bilanziellen Werte, obwohl weiter akkumuliert wird. Seit Mai hat sich das Tempo der Zukäufe spürbar verlangsamt. Der Markt wird nun beobachten, ob die Unternehmen ihre Käufe in den kommenden Monaten wieder erhöhen oder bei einer konservativeren Allokationsstrategie bleiben.
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vor 5 Std.
Empery verkauft 1.400 BTC für 87 Mio. US-Dollar zur Schuldenreduktion und Finanzierung einer Übernahme
Der Nasdaq-notierte Konzern Empery hat seine Bitcoin-Reserve in den vergangenen Wochen spürbar reduziert. Zwischen dem 7. Mai und dem 10. Juli veräußerte das Unternehmen 1.400 BTC und erzielte dabei Bruttoerlöse von rund 87,1 Mio. US-Dollar. Das Management nutzt die Mittel zur Schuldentilgung, zur Finanzierung einer Akquisition, zur Begleichung von Rechtskosten im Zusammenhang mit Aktionärsklagen sowie zur Stärkung des Working Capitals – ein deutlicher Kontrast zur zuvor kommunizierten Akkumulationsstrategie. Kennzahlen im Überblick - Veräußerte Bitcoin: 1.400 BTC (7. Mai bis 10. Juli) - Durchschnittlicher Verkaufspreis: ca. 62.200 US-Dollar je BTC - Bruttoerlös: ca. 87,1 Mio. US-Dollar - Verbleibender Bestand: 1.514 BTC (Stand: 10. Juli) - Kassenbestand nach den Verkäufen: ca. 73,9 Mio. US-Dollar (Stand: 10. Juli) - Getilgte Schulden: 10 Mio. US-Dollar am 7. Juli - Verbleibende Schulden aus der Kreditlinie: ca. 45 Mio. US-Dollar Fortsetzung einer Serie von Verkäufen Die Transaktionen reihen sich in frühere Abgaben ein. Im Geschäftsbericht hatte Empery bereits offengelegt, zwischen dem 1. Januar und dem 25. März 2026 weitere 722 BTC für rund 50 Mio. US-Dollar verkauft zu haben. Das steht im Gegensatz zur Positionierung vom August 2025, als das Unternehmen noch unter dem Namen Volcon firmierte: Damals waren nach eigenen Angaben mehr als 4.018 BTC in der Bilanz, verbunden mit dem Anspruch, ein kostengünstiger und kapitaleffizienter Bitcoin-Aggregator zu werden. Bedeutung für Investoren Die Verkäufe wirken weniger wie ein grundsätzlicher Rückzug aus Krypto-Engagements, sondern wie eine maßnahmengetriebene Reaktion auf Bilanz- und Liquiditätsdruck. Empery hat die Erlöse ausdrücklich für Schuldentilgung, eine zuvor angekündigte Immobilienakquisition, Prozesskosten und den laufenden Geschäftsbetrieb verplant. Trotz der Rückzahlung von 10 Mio. US-Dollar sind aus der Kreditlinie weiterhin rund 45 Mio. US-Dollar ausstehend. Einordnung im Vergleich zu anderen Treasury-Strategien - Nakamoto Inc.: Veräußerte rund 600 BTC und erzielte zusätzlich über Bitcoin-gebundene Derivatepositionen etwa 48 Mio. US-Dollar Nettoerlös. Damit wurden ausstehende Schulden um rund 45 Mio. US-Dollar reduziert. Das Unternehmen refinanzierte zudem einen Großteil der Verbindlichkeiten bis 2027, senkte Finanzierungskosten und hält weiterhin etwa 4.467 BTC (laut Unternehmensangaben mit einem Wert von über 280 Mio. US-Dollar). - Capital B: Wählt den gegenteiligen Weg und will über frisches Kapital die Bestände ausbauen. Aktionäre genehmigten im Juni einen Rahmen, der die Ausgabe von bis zu 5 Mrd. Euro an neuem Eigenkapital sowie bis zu 100 Mrd. Euro an Kreditinstrumenten ermöglicht. Vorstandsmitglied Alexandre Laizet erklärte, dies erlaube die Ausgabe einer sehr großen Zahl neuer Aktien sowie erhebliche zusätzliche Fremdkapitalkapazität zur Finanzierung weiterer BTC-Käufe. Fazit Empery monetarisiert einen Teil seiner Krypto-Assets, um kurzfristige Verpflichtungen zu bedienen und die Bilanz zu stabilisieren, statt den Bestand weiter zu priorisieren. Mit sinkender Treasury-Position dürfte der Markt besonders darauf achten, ob Empery die verbleibenden Schulden refinanzieren, die Rechtsstreitigkeiten beilegen und die Liquiditätslage ohne weitere Verkäufe verbessern kann.
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vor 5 Std.
Morgan Stanley stockt um rund 1.000 BTC auf – Bestände steigen auf 5.761 BTC
Morgan Stanley hat in den vergangenen zwei Wochen offenbar nahezu 1.000 Bitcoin zugelegt und damit die nachverfolgten Bestände auf über 5.700 BTC erhöht. Das geht aus Daten des Blockchain-Analysehauses Arkham hervor. In der aktuellen Portfolio-Aufnahme weist Arkham für die Investmentbank 5.761 BTC aus – zum aktuellen Onchain-Preis rund 369,9 Mio. US-Dollar – und zählt Morgan Stanley damit zu den größeren institutionellen Bitcoin-Haltern, die die Plattform beobachtet. Die Aufstockung erfolgte demnach nicht über einen einzelnen Großkauf, sondern über eine Serie von Transfers während der jüngsten Marktkorrektur. Arkham spricht in diesem Zusammenhang von "buying the dip". Den Transaktionsdaten zufolge kamen die Zuflüsse überwiegend über Coinbase Prime. In dem Zeitraum wurden mehrere größere Einzahlungen registriert: 495,8 BTC, 171,9 BTC, 166,2 BTC, 154,8 BTC, 143,3 BTC, 126,1 BTC, 120,4 BTC sowie weitere 34,4 BTC innerhalb der letzten 14 Stunden. Nach Berücksichtigung kleinerer operativer Bewegungen – darunter eine Rückübertragung von 1 BTC an Coinbase Prime – ergibt sich laut Arkham netto ein Plus von rund 1.000 BTC. Arkham ordnet das Portfolio 11 getrackten Wallet-Adressen zu und klassifiziert die Einheit als Fonds, börsengehandeltes Produkt sowie als "Bitcoin whale". Aus den Daten geht allerdings nicht hervor, ob es sich bei den Transfers um direkte Käufe von Morgan Stanley handelt, um Kundenzuflüsse in ein Spot-Bitcoin-Produkt oder um andere operative Bewegungen innerhalb des Vehikels. Die gestaffelten Zuflüsse und die Herkunft über Coinbase Prime deuten nach Einschätzung von Arkham dennoch auf institutionelle Abwicklungsvorgänge im Zusammenhang mit dem Spot-Bitcoin-Angebot der Bank hin. Zeitlich folgt die Aktivität auf eine Ankündigung von Morgan Stanley Wealth Management aus dem Juni: Die Sparte hatte eine Referral-Vereinbarung mit Galaxy Digital bekanntgegeben. Im Rahmen des Programms können berechtigte vermögende Kunden Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether und Solana an Galaxy verleihen und im Gegenzug Anteile an Spot-Krypto-Investmentprodukten erhalten – darunter der Morgan Stanley Bitcoin Trust. Kunden sollen so Krypto-Exposure in regulierte Vehikel überführen können, ohne ihre Bestände zuvor verkaufen zu müssen. Morgan Stanley und Galaxy zufolge kann die Struktur das "in-kind"-Onboarding in börsengehandelte Produkte im Vergleich zu herkömmlichen Prozessen um bis zu 75% beschleunigen. Die jüngsten Onchain-Zuflüsse unterstreichen den Trend einer wachsenden institutionellen Beteiligung an Spot-Bitcoin-Produkten. Arkham betont zugleich, dass das Wallet-basierte Tracking Vermögenswerte einem Bitcoin-Produkt von Morgan Stanley zuordnet, aber weder die zugrunde liegenden Investoren identifiziert noch zwischen bankeigenen Beständen und im Auftrag von Kunden verwalteten Assets unterscheiden kann.
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vor 6 Std.
Empery Digital verkauft 1.400 BTC für 87,1 Mio. US-Dollar – Finanzierung eines KI-Rechenzentrums und Schuldentilgung
Empery Digital hat seit dem 7. Mai insgesamt 1.400 Bitcoin veräußert und dabei rund 87,1 Mio. US-Dollar erlöst. Aus einer aktuellen Veröffentlichung des Unternehmens geht hervor, dass der Bitcoin-Bestand nach dem Verkauf deutlich gesunken ist. Die Mittel sollen zur Rückzahlung von Verbindlichkeiten, zur Weiterführung einer Transaktion im Zusammenhang mit einem KI-Rechenzentrum sowie zur Deckung von Rechts- und Betriebskosten eingesetzt werden. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag demnach bei etwa 62.200 US-Dollar je Bitcoin. Die genannten 87,1 Mio. US-Dollar stellen den Gesamterlös dar und sind nicht um weitere Aufwendungen bereinigt. Am 7. Juli wurden 10 Mio. US-Dollar zur Begleichung ausstehender Schulden verwendet. Der verbleibende Betrag ist für einen bereits angekündigten Immobilienerwerb vorgesehen, vorbehaltlich des Abschlusses des entsprechenden Kaufvertrags. Zusätzlich sollen damit Kosten im Zusammenhang mit einer Aktionärsklage, die im jüngsten Quartalsbericht erwähnt wurde, sowie allgemeine operative Ausgaben gedeckt werden. Die Immobilientransaktion war am 30. Juni öffentlich gemacht worden und hat ein Volumen von 65 Mio. US-Dollar. Nach Angaben des Unternehmens entspricht sie einer Beteiligung von 25% an einer privaten Gesellschaft, die eine Anlage im Mittleren Westen der USA erwirbt und in ein KI-Rechenzentrum umwandeln will. Per 10. Juli hielt Empery Digital noch 1.514 Bitcoin. Deren Marktwert wird auf Basis der im Text beschriebenen Methodik mit rund 96,5 Mio. US-Dollar beziffert; zudem verfügte das Unternehmen über etwa 73,9 Mio. US-Dollar an Barmitteln. Den Unterlagen zufolge bestehen unter den aktuellen Schuldtiteln weiterhin ausstehende Verbindlichkeiten in Höhe von 45 Mio. US-Dollar. Ob der Verkauf die künftige Bitcoin-Treasury-Strategie verändert, ließ das Unternehmen offen. Zur Aktionärsklage: Das Verfahren war bereits im Quartalsbericht zum 31. März genannt worden. In der Veröffentlichung dieser Woche wurden weder die bislang angefallenen konkreten Rechtskosten ausgewiesen noch ein Zeitplan für den Abschluss des Immobilienerwerbs oder eine Beilegung des Rechtsstreits genannt.
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vor 6 Std.
Bitcoin Policy Institute will im Fall "Noah Doe" mitwirken
CoinDesk, 11. Juli: Das Bitcoin Policy Institute hat einen Antrag gestellt, im Verfahren "Noah Doe" als Beteiligter aufzutreten. Goldman Sachs hat den Handel von Mitarbeitern eingeschränkt und deutet damit auf eine erwartete Verschärfung der Regulierung hin. Bei Hedera stehen mutmaßliche Angreifer-Wallets im Verdacht, mehr als 7 Mio. US-Dollar in ETH zu halten; zudem wird ein Hack des Hedera-Netzwerks vermutet, bei dem 3,7 Mio. US-Dollar entwendet wurden. Donald Trump warnte Iran in einem Beitrag auf Truth Social, was am Markt Sorgen über einen Rückgang des Bitcoin-Kurses auslöste. PeckShield meldete einen Netzwerkangriff mit Verlusten von 5,25 Mio. US-Dollar. Analysten zufolge hat die ESMA eine Resilienzprüfung bei MiCA-konformen Krypto-Verwahrern angestoßen. Bitcoin-ETFs verzeichneten in dieser Woche Nettozuflüsse von 197,4 Mio. US-Dollar, ein Hinweis auf wieder anziehende institutionelle Nachfrage. Das Stablecoin-Angebot sank um 13,9 Mrd. US-Dollar, während USDT auf der Tron-Chain ein neues Hoch erreichte. BlackRocks Bitcoin-ETF verbuchte an einem Tag Nettozuflüsse von 1.359 BTC im Gegenwert von rund 86,81 Mio. US-Dollar.
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vor 7 Std.
CRYL startet in Japan Yen-Kredite mit Bitcoin als Sicherheit
Der japanische Markt für Bitcoin-besicherte Kredite bekommt Zuwachs: Das Kreditinstitut CRYL bietet seit dem 9. Juli Yen-Darlehen an, die mit Bitcoin hinterlegt werden. Das Angebot richtet sich an Privatpersonen, Einzelunternehmer und Unternehmen und soll Liquidität ermöglichen, ohne BTC verkaufen zu müssen. Laut Unternehmensangaben liegt der Kreditrahmen je Vertrag zwischen 10 Mio. und 1 Mrd. JPY, umgerechnet etwa 6.200 bis 6,2 Mio. US-Dollar. Die Laufzeit beträgt ein Jahr; für bestimmte Verträge ist eine Verlängerung möglich. CRYL nennt einen jährlichen Zinssatz von 3,5% bis 7% sowie eine Beleihungsquote (Loan-to-Value) von 40% bis 60%. Üblicherweise werden Zins und Tilgung am Laufzeitende in einer Summe fällig. In ausgewählten, bonitätsbasierten Konstellationen kann eine Aufstockung möglich sein, sofern der Loan-to-Value unter 60% bleibt. Als Sicherheit akzeptiert CRYL derzeit ausschließlich Bitcoin. Kreditnehmer übertragen BTC an den Anbieter und erhalten nach Genehmigung den entsprechenden Yen-Kredit. Die Mittel können laut CRYL unter anderem für Steuerzahlungen, Lebenshaltungskosten, Betriebsausgaben oder Immobilienkäufe genutzt werden. Das Unternehmen weist zugleich auf Risiken hin: Antragsteller müssen ein Prüfverfahren durchlaufen; bei Zahlungsverzug fällt ein annualisierter Zinssatz von 20% auf überfällige Beträge an. Sinkt der Bitcoin-Preis deutlich, gerät auch der Sicherheitenwert unter Druck, was die Besicherungssituation des Kreditnehmers beeinflussen kann. Für Bitcoin-Halter liegt der Reiz solcher Produkte darin, die Kurs-Exponierung zu behalten und zugleich Yen-Liquidität zu erhalten. In Japan können beim direkten Verkauf von Bitcoin und der Realisierung von Gewinnen typischerweise Steuerpflichten entstehen, was die Nachfrage nach besicherten Krediten mit antreibt. CRYL tritt in einen bereits besetzten Markt ein. Fintertech bietet seit 2020 digitale, durch Vermögenswerte besicherte Kredite an; das Unternehmen wird von der Daiwa Securities Group und Credit Saison unterstützt. Fintertech startete mit Bitcoin-besicherten Darlehen für Unternehmen und Einzelunternehmer, weitete das Angebot später auf Privatkunden aus und nahm zudem Ethereum als Sicherheit auf. Das derzeitige Kreditvolumen bei Fintertech reicht laut Bericht von rund 5 Mio. bis 5 Mrd. Yen; damit liegt die von CRYL genannte Obergrenze von 10 Mrd. Yen darüber. Auch klassische Finanzhäuser testen den Ansatz: Im Oktober 2025 begann Daiwa Securities, Kunden über sein Filialnetz in Japan an Fintertech zu verweisen. Parallel weitet sich der Einsatzbereich von Bitcoin-Krediten aus. Neben Privat- und Unternehmensfinanzierungen untersucht der japanische Markt Anwendungen in breiteren Finanzierungsszenarien. Metaplanet hatte zuvor gemeinsam mit JPYC und dem Tokenisierungs-Infrastrukturanbieter Progmat digitale Kreditlösungen mit Bitcoin als Sicherheit geprüft, darunter die Frage, ob BTC als Besicherung oder Kreditunterstützung für digitale Unternehmensanleihen dienen könnte. Das Projekt wurde bislang nicht offiziell gestartet, Emissionsbedingungen wurden nicht veröffentlicht. Vom neuen Produktstart bei CRYL über die Einbindung von Wertpapierhäusern bis hin zu Unternehmensstudien zu Bitcoin-besicherten Finanzierungen deutet vieles darauf hin, dass sich Japans Krypto-Kreditmarkt schrittweise von reinen Einzweck-Darlehen in Richtung breiterer Kapitalmarktanwendungen entwickelt.
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Obwohl BingX bestrebt ist, seinen Nutzern einfach zu bedienende Handelsinstrumente zur Verfügung zu stellen, bleibt der Handel selbst ein sehr anspruchsvoller Bereich. Der Handel mit digitalen Assets und deren Derivaten ist mit einem hohen Marktrisiko und Preisschwankungen verbunden und kann zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Kontoguthabens führen. Sie müssen Ihre finanzielle Situation und die oben genannten Risiken sorgfältig abwägen und beurteilen, bevor Sie die BingX Services nutzen. Sie sind für alle Verluste verantwortlich, die sich daraus ergeben. Gegebenenfalls sollten Sie professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, bevor Sie Investitionen tätigen. Indem Sie auf die von BingX bereitgestellten BingX Services zugreifen, diese herunterladen, nutzen oder auf "Ich stimme zu" klicken, erklären Sie, dass Sie alle in den BingX Nutzungsbedingungen und in unserer Datenschutzrichtlinie dargelegten Bedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert haben.


Der Handel durch Kopieren oder Replizieren von Trades anderer Trader birgt ein hohes Risiko, selbst wenn man die leistungsstärksten Trader kopiert oder repliziert. Die frühere Performance eines BingX Community Mitglieds ist kein verlässlicher Indikator für seine zukünftige Performance. Die Inhalte auf der Handelsplattform von BingX werden von Mitgliedern der Community erstellt und enthalten keine Ratschläge oder Empfehlungen von oder im Namen von BingX.

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