Kakaopreise ziehen an: Sorgen um Erntequalität in Westafrika treiben Futures auf Dreiwochenhoch
KI-Marktzusammenfassung
Kakao-Futures sprangen auf Dreiwochenhochs, da sich die Sorgen über die Qualität der westafrikanischen Ernte verschärften. Ghanas Kakaoregulierungsbehörde signalisierte für 2026/27 einen Produktionsrückgang um 13% auf 650.000 Tonnen, wobei frühe Hinweise auf einen noch größeren Rückgang in der neuen Saison hindeuten. Nigerias höhere Exporte im Juli reichten nicht aus, um Angebots- und Qualitätsrisiken in der wichtigsten Produzentenregion auszugleichen, was die Erwartungen an das kurzfristige Angebot weiter verknappte.
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Die Kakaofutures sind am Montag deutlich gestiegen. Sowohl die Kontrakte in New York als auch in London erreichten den höchsten Stand seit drei Wochen. Auslöser sind wachsende Zweifel an der Qualität der Ernte in Westafrika.
Der Ghana Cocoa Board rechnet für das Erntejahr 2026/27 mit einem Produktionsrückgang um 13% auf 650.000 Tonnen. Frühe Einschätzungen deuten sogar auf ein Minus von 18% in der neuen Saison hin. Zwar legten Nigerias Kakaoexporte im Juli im Jahresvergleich um 18% zu, am Markt stehen derzeit aber vor allem die Qualitätsrisiken in den wichtigsten Anbauregionen Westafrikas im Fokus.