Mehr als 5,8 Mio. US-Dollar von Hedera nach Ethereum transferiert – Verdacht auf Sicherheitsvorfall

KI-Marktzusammenfassung
Onchain-Sicherheitsforscher meldeten einen mutmaßlichen Hedera-Vorfall, bei dem Berichten zufolge über 5,8 Mio. US-Dollar über LayerZero zu Ethereum gebrückt und teilweise von WBTC in ETH getauscht wurden. HBAR reagierte mit einem kurzen Rückgang von rund 2%, was das erhöhte Protokollrisiko und die Unsicherheit widerspiegelt, während sich Wallet-Bestände weiter verschieben. Da es bislang keine offizielle Hedera-Mitteilung zur Höhe der Verluste oder zu Abhilfemaßnahmen gibt, dürfte die kurzfristige Stimmung defensiv bleiben, bis die Zuordnung und der Umfang der Auswirkungen geklärt sind.
Einflussstufe
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Laut CoinDesk melden Onchain-Sicherheitsforscher einen mutmaßlichen Sicherheitsvorfall im Hedera-Netzwerk. Dabei seien Vermögenswerte im Wert von über 5,8 Mio. US-Dollar aus Hedera abgezogen und auf Ethereum übertragen worden. Ein Teil der Mittel wurde nach dem Crosschain-Transfer von WBTC in ETH getauscht. In der Folge gab HBAR kurzzeitig um mehr als 2% nach und fiel auf rund 0,069 US-Dollar. Der Abfluss soll über LayerZero erfolgt sein. Der Sicherheitsforscher Specter berichtete zunächst, der Angreifer habe angeblich Vermögenswerte von über 3,7 Mio. US-Dollar von Hedera bewegt; anschließend seien weitere Transfers gefolgt. Von Specter veröffentlichte Onchain-Daten zeigen, dass die Assets zunächst via LayerZero nach Ethereum gelangten und dort weiter umgeschichtet wurden. Das Sicherheitsunternehmen PeckShield veröffentlichte später eigene Tracking-Ergebnisse und bezifferte den Transfer aus den mutmaßlich mit dem Angriff verbundenen Adressen von Hedera Mainnet nach Ethereum auf etwa 5,25 Mio. US-Dollar. Mit dem Auftauchen weiterer Transaktionen steige der rechnerische Wert der zugeordneten Wallets weiter. Die Bestände lägen inzwischen überwiegend in ETH. Öffentliche Tracking-Daten zeigen, dass die betreffende Adresse zeitweise rund 3.203 ETH hielt, was nahezu 80% der Wallet-Assets entsprach; die übrigen knapp 20% bestanden aus WBTC. Frühere Daten wiesen für dieselbe Adresse etwa 2.360 ETH und 15,58 WBTC aus. Das deutet darauf hin, dass die Mittel nach dem Crosschain-Transfer nicht in der ursprünglichen Asset-Struktur verblieben, sondern fortlaufend in ETH getauscht wurden. Forscher veröffentlichten zudem zwei Wallet-Adressen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen sollen, damit Dritte die weiteren Bewegungen nachverfolgen können. Beobachtetes Abflussvolumen: über 5,8 Mio. US-Dollar Hauptpfad: Hedera → über LayerZero → Ethereum Umschichtung: Ein Teil von WBTC wurde in ETH getauscht Das offizielle Ausmaß des Schadens ist bislang nicht bekannt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatten weder Specter noch PeckShield die Identität des Angreifers bestätigt; auch das Hedera-Team hat die Gesamtsumme möglicher Verluste noch nicht genannt. Da an den betroffenen Adressen weiterhin neue Transaktionen stattfinden, verändert sich die wahrgenommene Größenordnung fortlaufend. PeckShield wies außerdem darauf hin, dass die Wallet initial 1 ETH aus Tornado Cash als Startfinanzierung erhalten habe. Dieser Onchain-Hinweis belege lediglich eine frühe Finanzierungsquelle und reiche nicht aus, um die tatsächliche Kontrolle über die Adresse zu bestätigen. Der Markt wartet nun auf eine offizielle Stellungnahme von Hedera zu Details des Vorfalls, dem Umfang der Auswirkungen und den geplanten Gegenmaßnahmen.