Powell schlägt hawkischen Ton an: Erwartungen an Zinsschritt steigen, Gold verliert mehr als 120 US-Dollar

KI-Marktzusammenfassung
Powells restriktive Kommentare belebten die Erwartungen an eine zusätzliche Straffung durch die Fed und hoben den US-Dollar, was eine starke Risk-off-Bewegung bei Edelmetallen auslöste. Der Spotpreis für Gold fiel um etwa 2,6% (über 120 $) auf rund 4.480 $, wobei der breitere Druck auch Silber und Platin traf. Die Neubewertung der September-Wahrscheinlichkeiten für die Geldpolitik erhöht die Sensitivität gegenüber Realrenditen und die kurzfristige Volatilität für Goldbarren und damit verbundene Metalle.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
NCCOGOLD2USD/USDT-2.91%
AI-Einblick · NCCOGOLD2USD/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
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BlockBeats: 29. August – Nach Aussagen von Fed-Chef Powell zur Eindämmung des Inflationsdrucks sind die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen deutlich gestiegen. Der US-Dollar zog daraufhin an, während Edelmetalle unter Druck gerieten. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung fiel der Spot-Goldpreis intraday um 2,6% und rutschte um mehr als 120 US-Dollar auf 4.480 US-Dollar je Unze. Im Handelsverlauf markierte Gold zudem ein Wochentief bei 4.464 US-Dollar. Der unabhängige Analyst Tai Wong sagte, Powell habe klar gemacht, dass die Inflation noch keine spürbaren Anzeichen einer Abschwächung zeige, und betont, die Fed "habe noch Arbeit zu erledigen". Das habe eine kräftige Verkaufswelle am Goldmarkt ausgelöst. Auch wenn es sich weiterhin um eine Kommunikationsstrategie nach dem Muster "großes Donnern, wenig Regen" handeln könne, reiche dies aus, damit der Markt die Sitzung im September als enges Rennen zwischen Zinserhöhung und Pause einpreise. Wongs Einschätzung zufolge sind Powells Aussagen bislang sein deutlichster Hinweis, dass weitere Zinsschritte nötig sein könnten, um den Preisdruck zu dämpfen. Powell habe ergänzt, dass die Fed "noch Arbeit zu erledigen" habe, solange die Notenbanker nicht überzeugt seien, dass die zugrunde liegende Inflation verlässlich zum 2%-Ziel zurückkehrt. In der Folge stockten Händler ihre Wetten auf eine Zinserhöhung im September rasch auf. Bei den übrigen Edelmetallen fiel Spot-Silber um 3,63% auf 66,77 US-Dollar je Unze. Spot-Platin drehte im Tagesverlauf ins Minus und gab um 0,27% auf 1.841,90 US-Dollar nach. Spot-Palladium blieb im Plus, der Anstieg verringerte sich jedoch auf 5,05% bei 1.418,30 US-Dollar.