Powell's restriktive Signale treiben Zinserhöhungserwartungen, Gold rutscht um mehr als 120 US-Dollar ab

KI-Marktzusammenfassung
Die falkenhaften Kommentare von Fed-Chef Powell erhöhten die wahrgenommenen Chancen auf eine weitere Zinserhöhung, was zu USD-Stärke und höheren Erwartungen an Realzinsen führte. Diese Kombination setzte Edelmetalle unter Druck: Der Spot-Goldpreis fiel im Tagesverlauf deutlich und erreichte ein Ein-Wochen-Tief, während Silber und Platin nachgaben und sich die Gewinne von Palladium verringerten. Die Neubewertung des politischen Risikos für September verschärft die finanziellen Bedingungen und kann über Zins- und Dollar-Kanäle auf breitere Risikoanlagen belasten.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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▼ Bärisch
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Laut ME News haben die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zur Eindämmung des Inflationsdrucks am 29. August (UTC+8) die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung deutlich steigen lassen. Der US-Dollar legte daraufhin zu, während Edelmetalle unter Druck gerieten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fiel der Gold-Spotpreis intraday um 2,6% und damit um mehr als 120 US-Dollar auf 4.480 US-Dollar je Unze. Im Tagesverlauf markierte Gold ein Wochentief bei 4.464 US-Dollar. Der unabhängige Analyst Tai Wong sagte, Powell habe klar gemacht, dass die Inflation bislang keine spürbare Entspannung zeige, und betont, die Fed „habe noch mehr Arbeit vor sich“. Das habe einen kräftigen Abverkauf am Goldmarkt ausgelöst. Auch wenn dies weiterhin eine Kommunikationsstrategie nach dem Muster „Großes Donnern, wenig Regen“ sein könne, reiche es aus, um die September-Sitzung als enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Zinsschritt und Pause erscheinen zu lassen. Powells Äußerungen gelten als sein bislang deutlichster Hinweis, dass weitere Zinserhöhungen nötig sein könnten, um den Preisdruck zu dämpfen. Er erklärte, sollten die Währungshüter nicht überzeugt sein, dass die zugrunde liegende Inflation stetig zum 2%-Ziel zurückkehrt, „habe“ die Fed „noch mehr Arbeit zu tun“. Händler erhöhten daraufhin zügig ihre Wetten auf eine Zinserhöhung im September. Auch andere Edelmetalle gaben nach: Silber (Spot) sank um 3,63% auf 66,77 US-Dollar je Unze. Platin drehte ins Minus und fiel um 0,27% auf 1.841,90 US-Dollar. Palladium konnte Gewinne nur teilweise halten; das Plus schrumpfte auf 5,05%, zuletzt bei 1.418,30 US-Dollar. (Quelle: BlockBeats)