SOL legt im Monatsvergleich um über 44% zu – Solana schließt erste verbindliche On-Chain-Governance-Abstimmung ab

KI-Marktzusammenfassung
Die Rally von SOL hängt mit Solanas erster verbindlicher Onchain-Governance-Abstimmung und Erwartungen an ein knapperes Angebot zusammen. Zu den Vorschlägen gehören die Formalisierung künftiger Onchain-Abstimmungen, die Beschleunigung der Emissionsreduktion durch Verdopplung des deflationären Zeitplans sowie eine Umstrukturierung der Gebühren, um den direkt verbrannten Anteil zu erhöhen. Wenn die wirtschaftlichen Vorschläge die erforderliche Supermehrheit erreichen, könnte sich die kurzfristige Stimmung durch verbesserte Token-Angebotsdynamik und Fee-Burn-Optik stärken, auch wenn einige institutionelle Stakeholder Bedenken hinsichtlich der Vorhersehbarkeit der Rendite anführen.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
SOL/USDT+13.14%
AI-Einblick · SOL/USDTAI-Einblick
▲ Bullisch
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ChainCatcher berichtet: SOL stieg in den vergangenen 24 Stunden um mehr als 8%. Auf Monatssicht summiert sich das Plus auf rund 44% – die stärkste Monatsperformance seit 2024 – und der Kurs kletterte wieder über 105 US-Dollar. Der Kursschub fällt mit dem Abschluss der ersten verbindlichen On-Chain-Governance-Abstimmung im Solana-Netzwerk zusammen. Marktteilnehmer hatten in dieser Woche bereits Erwartungen an eine sinkende Angebotsdynamik eingepreist. Zur Abstimmung standen drei Solana Governance Proposals (SGPs): SGP1 verabschiedete die Solana-Verfassung und verankert damit formal einen künftigen Mechanismus für On-Chain-Abstimmungen. SGP2 (SIMD550), eingebracht von Ingenieuren von Helius, verdoppelt die Deflationsrate von 15% auf 30%. Dadurch soll die Inflationsrate bis 2029 schneller ihr Minimum von 1,5% erreichen; die Ausgabe neuer SOL würde in den nächsten sechs Jahren um etwa 18,9 Millionen sinken. SGP3 (SIMD553), vorgeschlagen von Temporal, teilt Transaktionsgebühren in eine Basisgebühr für die Aufnahme in den Block und eine Ressourcen-Gebühr. Letztere wird direkt verbrannt. Das tägliche Burn-Volumen könnte damit von derzeit etwa 650 SOL auf bis zu 9.000 SOL steigen. Beide wirtschaftspolitischen Vorschläge benötigen eine Zweidrittel-Supermehrheit nach gestaketem Stimmgewicht. Die an der Nasdaq gelistete Solana Company (HSDT) unterstützt den Verfassungsvorschlag, lehnt die beiden Vorschläge zur stärkeren Deflation und zum erweiterten Burn jedoch aus Timing-Gründen ab. Zur Begründung heißt es, institutionelle Staker legten derzeit besonderen Wert auf planbare Renditen. Die Ergebnisse sollen innerhalb weniger Stunden nach Abschluss von Epoch 1023 veröffentlicht werden.