Zuckerpreise ziehen an: Aussicht auf knappere globale Versorgung
KI-Marktzusammenfassung
Nachrichten deuten auf eine sich verengende Zuckerbilanz hin: Die EU prognostiziert für 2026/27 einen Rückgang der Produktion um 19% gegenüber dem Vorjahr, Indiens Monsunniederschläge liegen 13% unter dem Normalwert, und Branchenprognosen sehen die globale Produktion 2027/28 um 0,7% sinken, während der Verbrauch auf ein Rekordniveau steigt. Wetterbedingte Angebotsrisiken in Indien, der EU und Thailand stützen höhere Risikoprämien und eine engere Verfügbarkeit in naher Zukunft.
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Die Zuckerpreise legen zu, da sich die Erwartungen an ein engeres Angebot verdichten. Das EU-Zuckermarkt-Observatorium rechnet für das Wirtschaftsjahr 2026/27 mit einem Produktionsrückgang von 19% gegenüber dem Vorjahr auf 13,40 Mio. Tonnen. In Indien meldete der Wetterdienst, dass die kumulierten Monsunniederschläge bis zum 26. August um 13% unter dem Normalwert lagen.
Branchenverbände erwarten für 2027/28 zudem einen Rückgang der weltweiten Zuckerproduktion um 0,7% auf 177 Mio. Tonnen. Als Haupttreiber gelten wetterbedingte Störungen in Indien, der EU und Thailand. Gleichzeitig dürfte der globale Zuckerverbrauch um 0,4% auf den Rekordwert von 179,991 Mio. Tonnen steigen.