SAP senkt Gewinnziel für 2026 und signalisiert Kosten der KI-Offensive
KI-Marktzusammenfassung
SAP senkte seinen Ausblick für das nicht-IFRS-Betriebsergebnis 2026 an beiden Enden der Spanne um jeweils 0,1 Mrd. €, und verwies dabei auf eine Verwässerung von über 100 Mio. € durch KI-bezogene Übernahmen (Dremio, Prior Labs). Während Cloud-Umsatzziele sowie starkes Cloud-Wachstum und ein hoher Auftragsbestand auf eine widerstandsfähige vertraglich gesicherte Nachfrage hindeuten, verschiebt die Kürzung der Gewinnprognose den kurzfristigen Bewertungsanker und hebt den Margendruck durch KI-Investitionen und Integrationskosten aus M&A hervor.
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SAP hat die Prognose für den Non-IFRS-Betriebsgewinn 2026 auf 11,8–12,2 Mrd. Euro gesenkt, nachdem die KI-bezogenen Zukäufe Dremio und Prior Labs einen verwässernden Effekt von mehr als 100 Mio. Euro hatten. Am Ziel für den Cloud-Umsatz 2026 von 25,8–26,2 Mrd. Euro hält der Konzern fest. Im zweiten Quartal stieg der Cloud-Umsatz auf 6,28 Mrd. Euro, ein Plus von 24% im Jahresvergleich; der aktuelle Cloud-Auftragsbestand legte auf 22,93 Mrd. Euro zu, ein Plus von 26%. Die Anpassung ist eine Änderung der Gewinnprognose und verschiebt damit kurzfristig den Bewertungsanker der SAP-Aktie.