Asiens LNG-Spotpreise steigen auf Viermonatshoch, September-Lieferung bei 22 US-Dollar/mmBtu
KI-Marktzusammenfassung
Die Spot-LNG-Preise in Asien erreichten ein Viermonatshoch, da die Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie Huthi-Angriffe das Risiko von Störungen über die Straße von Hormus und Bab al-Mandab hinweg erhöhen und die globale LNG-Logistik verknappen. Da Europas Lagerbestände weiterhin unter komfortablen Niveaus liegen, stützt der intensivierte Wettbewerb um Atlantik-Ladungen höhere Risikoprämien und Volatilität in den Gasmärkten. Erwartungen an anhaltende Einschränkungen, einschließlich niedrigerer prognostizierter Katar-Exporte im Jahr 2026, untermauern einen engeren Ausblick auf das künftige Angebot.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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▼ Bärisch
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Die Spotpreise für Flüssigerdgas (LNG) in Asien sind die fünfte Woche in Folge gestiegen; für September-Lieferungen nach Nordostasien wurden 22 US-Dollar je Million British thermal units (mmBtu) veranschlagt und damit der höchste Stand seit vier Monaten. Auslöser sind Sorgen vor umfassenderen Störungen im Schiffsverkehr, nachdem Huthi-Angriffe auf saudische Öltanker die Risiken auf einen zweiten strategischen Engpass ausweiteten. Zudem belasten wechselseitige Angriffe zwischen den USA und Iran die Lage, wodurch der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus laut Branchenkreisen auf extrem niedrige Niveaus gefallen ist.