Indonesiens B50-Vorgabe erhöht CPO-Bedarf für Biodiesel bis 2024 auf 16,3–17 Mio. Tonnen

KI-Marktzusammenfassung
Indonesiens verpflichtende Umstellung auf B50-Biodiesel am 1. Juli erhöht den inländischen Verbrauch von rohem Palmöl auf ~16,3–17,0 Mio. Tonnen und lenkt damit schätzungsweise 4–5 Mio. Tonnen vom Export ab. Das kurzfristige Angebot erscheint beherrschbar, doch die Branche warnt, dass eine nachhaltige Umsetzung höhere Produktion und eine schnellere Neupflanzung bei Kleinbauern erfordert. Niedrigere Exportmengen könnten die abgabenfinanzierten BPDP-Ressourcen reduzieren und damit die Finanzierung für Biodiesel-Subventionen und Neupflanzungsprogramme straffen.
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Indonesien macht ab dem 1. Juli die Beimischung von palmölbasiertem Biodiesel auf B50 verpflichtend und hebt damit den jährlichen CPO-Verbrauch für Biodiesel auf 16,3–17 Mio. Tonnen. Gegenüber B40 entspricht das einem Mehrbedarf von rund 1,74 Mio. Tonnen; die Branche sieht die Versorgung kurzfristig gesichert, warnt aber, dass die jährliche CPO-Produktion mittelfristig auf 55–60 Mio. Tonnen steigen müsse. Kleinbauern drängen auf schnellere Wiederbepflanzung alter Bestände, um die Erträge zu erhöhen, und verweisen auf mögliche Exportrückgänge um 4–5 Mio. Tonnen sowie geringere BPDP-Einnahmen für Subventionen und Replanting-Mittel. Der gesamte CPO-Bedarf könnte unter B50 auf rund 77 Mio. Tonnen steigen, berichtet The Jakarta Post.