Kakaopreise erholen sich vor dem Wochenende, ICE New York und London steigen um 1,41% und 1,23%
KI-Marktzusammenfassung
Kakaofutures erholten sich vor dem Wochenende aufgrund von Short-Eindeckungen und eines schwächeren USD, obwohl die kurzfristigen Fundamentaldaten weiterhin belastend bleiben: Die Lieferungen aus der Elfenbeinküste stiegen um 21% y/y und die ICE-Bestände liegen auf einem Zwei-Jahres-Hoch. Der Fokus verlagert sich auf engere Angebotsrisiken für 2026/27: Frühe Ernteumfragen in der Elfenbeinküste deuten auf eine um ~18% niedrigere Produktion hin, Nigeria prognostiziert einen Produktionsrückgang von 11%, und Berater kürzen den erwarteten globalen Überschuss deutlich angesichts von El-Niño-Bedrohungen für Westafrika.
Einflussstufe
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Betroffene Assets
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Kakaofutures legten am Freitag zu: Der September-Kontrakt an der ICE in New York stieg um 1,41%, der September-Kontrakt in London um 1,23%. Rückenwind kam von vor dem Wochenende einsetzendem Short-Covering sowie einem leicht schwächeren US-Dollar. Trotz aktuell reichlicher Versorgung – mit höheren Verschiffungen aus der Elfenbeinküste und ICE-Lagerbeständen auf einem Zwei-Jahres-Hoch – deuten frühe Einschätzungen auf eine engere Lage für 2026/27 hin, darunter eine Schätzung von 1.8 MMT für die Elfenbeinküste und ein von Transgraph erwarteter Rückgang des weltweiten Überschusses auf 80,000 Tonnen. Für Nigeria wird zudem ein Produktionsrückgang um 11% erwartet.