Türkei friert Fonds bei sieben Vermögensverwaltern ein und ordnet Liquidation von 130 Fonds an
KI-Marktzusammenfassung
Türkische Aufsichtsbehörden froren den Handel mit von sieben Vermögensverwaltern verwalteten Fonds ein und ordneten die Liquidation von 130 Fonds an, nachdem ein starker Ausverkauf am BIST und Verzögerungen bei Rücknahmen einen "Fonds-Run" unter Privatanlegern ausgelöst hatten. Die Zentralbank weitete die Repo-Finanzierung sowie die Grenzen für Interbanken-Kreditaufnahmen aus, um die Lira-Liquidität zu stabilisieren und das Risiko von Zwangsverkäufen zu verringern. Während die Maßnahmen eine unmittelbare Ansteckung begrenzen könnten, wirft der Vorfall Bedenken hinsichtlich der Marktintegrität und der finanziellen Stabilität in der Türkei auf.
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Nach einem Ausverkauf an den Märkten haben die türkischen Aufseher den Handel mit Fonds von sieben Vermögensverwaltern eingefroren und die Liquidation von 130 Fonds angeordnet. Betroffen sind ein Gesamtportfolio von 891 Mrd. Lira (21,4 Mrd. US-Dollar) sowie rund 353.000 Anleger, wie eine von Reuters zitierte Quelle angab. Die Zentralbank erhöhte zudem die Repo-Finanzierung auf 300 Mrd. Lira und weitete die Interbank-Kreditlimits der Banken um das Zehnfache aus. Die Schritte sollen die Versorgung mit Lira-Liquidität verbessern und verhindern, dass erzwungene Verkäufe die Turbulenzen auf weitere Teile des Finanzsystems ausweiten.