Meta legt Berufung gegen wegweisendes Juryurteil zu Social-Media-Sucht ein

KI-Marktzusammenfassung
Metas Berufung gegen ein Jury-Urteil, das Designmerkmale der Plattform (z. B. Infinite Scroll, Autoplay) mit Jugendsucht in Verbindung bringt, hält den rechtlichen und regulatorischen Überhang für große Social-Media-Plattformen erhöht. Der Fall ist bemerkenswert, da er die Schutzwirkungen von Section 230 potenziell einengen könnte, indem er den Fokus auf das Produktdesign statt auf Inhalte Dritter legt. In Kombination mit einem separaten Urteil in New Mexico verstärkt er das Risiko von Klagen und Strafschadensersatz, was die Stimmung gegenüber Meta und vergleichbaren Unternehmen belasten kann.
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Meta und YouTube (Google) sind nach einem Urteil einer Jury in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien wegen Fahrlässigkeit für die Social-Media-Sucht einer jungen Frau verantwortlich gemacht worden. Die Jury sprach 3 Millionen US-Dollar Schadenersatz zu und empfahl zusätzliche 3 Millionen US-Dollar Strafschadenersatz; beide Unternehmen haben Berufung eingelegt. Im Verfahren ging es um Plattform-Designs wie „Infinite Scroll“ und Autoplay, mit denen Kläger den Haftungsschutz nach Section 230 des Communications Decency Act umgehen wollten. Das Urteil erhöht den Druck auf Meta zusätzlich, nachdem in New Mexico nahezu zeitgleich eine Strafe von 375 Millionen US-Dollar verhängt wurde.