S&P-500-Gewinne je Aktie steigen im Q2 2026 um 51%, Goldman sieht Sondereffekte als Treiber
KI-Marktzusammenfassung
Das EPS-Wachstum des S&P 500 im Q2 2026 beschleunigte sich stark, doch Goldman führt einen großen Teil der positiven Überraschung auf vorübergehende Treiber zurück: einen KI-Capex-Schub, ungewöhnlich hohe Halbleitermargen und große Gewinne aus privaten Investments, die von Mega-Cap-Tech verbucht wurden. Während die Forward-Bewertung näher an den langfristigen Durchschnitten zu liegen scheint, könnte eine Normalisierung der Chipmargen oder ein Nachlassen der „other income“ das aggregierte Gewinnwachstum belasten und die Sensitivität gegenüber Annahmen zur Gewinnqualität und zu Margen erhöhen.
Einflussstufe
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Betroffene Assets
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Die Gewinne je Aktie der S&P-500-Unternehmen stiegen im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 51% und legten über die vergangenen vier Quartale insgesamt um 26% zu. Große Technologiekonzerne wie Amazon und Meta dürften ihre Investitionsausgaben in diesem Jahr auf etwa $800 billion erhöhen, was einem Plus von 94% gegenüber 2025 entspricht. Speichermargen liegen derzeit nahe 80%; sollten die Chip-Bruttomargen insgesamt von rund 70% auf den 15-Jahres-Durchschnitt von 55% zurückfallen, könnten die S&P-500-Gewinne um etwa 10% sinken, schätzt Goldman Sachs. Zudem erzielten große Tech-Konzerne im Quartal mehr als $150 billion an privaten Anlagegewinnen, was rund 12% des S&P-500-Gewinns je Aktie ausmachte.